BZÖ-Bucher: Eurobonds wären Katastrophe für Österreich

Faymann beim EU-Gipfel umgefallen

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Schwenk von SPÖ-Bundeskanzler Faymann beim EU-Gipfel in Sachen Eurobonds übt BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher. "Kaum ist sein Genosse Hollande in Frankreich an der Macht, fällt Faymann um. Tatsache ist aber, dass Eurobonds für Österreich und die Bürger katastrophale Auswirkungen hätten. Eurobonds würden die österreichischen Steuerzahler durch höhere Zinsen zwei Milliarden Euro kosten und wären der erste Schritt in Richtung EU-Wirtschaftsregierung", warnt Bucher.

Für den BZÖ-Chef ist ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone und die Einführung einer eigenen Währung der einzig mögliche Weg. "Immer mehr Experten bestätigen diese BZÖ-Forderung. Denn dieses Unternehmen Griechenland ist ein Fiasko, das in einem Milliardengrab enden wird. Die Milliarden an Steuergeld, die nach Griechenland überwiesen werden, wandern noch am selben Tag zu den Banken. Bei den Menschen und der Wirtschaft kommt das Geld nicht an, in Wahrheit ist das kein Griechenland-Paket, sondern ein Bankenpaket."

Faymann soll nicht länger zwischen Merkel und Hollande Parallelslalom fahren, sondern endlich die Interessen der Bevölkerung Österreichs vertreten. Denn die Bürgerinnen und Bürger haben für finanzmarode EU-Länder und Pleitebanken schon "Genug gezahlt!", so Bucher.

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