Wr. Gemeinderat - SP-Schuster: Sachliche Argumente sprechen klar für das Parkpickerl

Wien (OTS/SPW-K) - Die Erfolgsgeschichte des Parkpickerls in Wien war das Thema in der heutigen Aktuellen Stunde im Wiener Gemeinderat und SP-Gemeinderatsvorsitzender Godwin Schuster hielt dazu fest: "Ich war bereits zwei Jahre im Wiener Stadtparlament, als im 1. Bezirk das Parkpickerl eingeführt wurde. Diese Einführung war das Ergebnis einer sachlichen Diskussion, in der die Argumente für eine Einführung derart schlagend waren, das man an dieser verkehrspolitischen Maßnahme nicht vorbei konnte." Der PKW-Besitz in Wien ist kontinuierlich angestiegen. Das führte zu einem höheren Stellplatzdruck und dazu, dass beispielsweise in Bereichen des 7. Bezirks eine Überparkung von 130 Prozent herrschte.

"Die zweite Erweiterungswelle war daher ein dringender Wunsch auch aus der Bevölkerung heraus, nicht nur weil sie keine Parkplätze mehr fanden, sondern überhaupt keine mehr fanden im Gegensatz zu heute. Noch dazu wirkte sich der Parkplatzsuchverkehr negativ auf die Gesundheit und Wohnqualität aus", so Schuster. Auch die damalige Kritik der Unternehmer erwies sich in weiterer Folge als unbegründet, denn die Geschäfte florieren heute, auch weil sich die Menschen weiterentwickelt haben. "Heute sind nur mehr 29 Prozent der Wienerinnen und Wiener mit dem Auto unterwegs", zählte Schuster einen weiteren Nebeneffekt des Parkpickerls und dem Ausbau des Öffentlichen Verkehrs auf.

Abschließend plädierte der SP-Gemeinderat für eine gemeinsame vorgehensweise der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland, um die Pendlerthematik erfolgreich zu bearbeiten. "Gemeinsam mit Niederösterreich müssen wir daher alles daran setzen, um den vielen Menschen, die aus den umliegenden Bundesländern kommen, ein attraktiveres Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr anbieten zu können. Wir sind froh darüber, dass sie zur wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Stadt beitragen und vor allem Niederösterreich muss froh sein, dass die Bewohner ihres Bundeslandes eine Arbeit in Wien und damit eine Lebensperspektive haben." Die Wiener ÖVP erinnerte er zudem daran, dass die Parkraumbewirtschaftung in einer Vielzahl von ÖVP-regierten Städten ebenfalls eingeführt wurde - ohne Einbindung der Bevölkerung.

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