FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz fordert Veröffentlichung der Bildungsstandard-Ergebnisse UND Aufgaben

Schlechteres Abschneiden der NMS gegenüber Gymnasien ist zu erwarten

Wien (OTS) - In der Frage zur möglichen Manipulation der derzeit
an Österreichs Schulen durchgeführten Mathematik-Tests übt FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz an Unterrichtsministerin Claudia Schmied Kritik: "Gerade heute, wo die Schulen dazu aufgefordert sind, im Rahmen der Schulautonomie ihre eigenen Schulprofile auszubilden, ist die Entscheidung, die Testergebnisse der einzelnen Schulen nicht bekanntzugeben, absolut unverständlich. Im Gegenteil wäre es wichtig, für die Profilbildung an den Schulstandorten über die Schulen Bescheid zu wissen." Warum gerade hier die harten Fakten verschwiegen werden sollten, müsse Schmied erst erklären, denn: "Ein gesunder Wettbewerb kann auch unter den Schulen nicht schaden", fährt Rosenkranz fort.

"Angesichts des Umstandes, dass die Erhebung mit einem mehrstelligen Millionen-Euro-Betrag zu Buche schlägt, haben auch nicht zuletzt der Steuerzahler und die Steuerzahlerin ein Recht darauf zu erfahren, wofür das Geld verwendet wird", so Rosenkranz, und: "Die FPÖ fordert eine vollständige Veröffentlichung der erhobenen Daten." Eine Vermutung hegt Rosenkranz ebenfalls, warum Ministerin Schmied die Testergebnisse nur unvollständig bekanntgeben will: "Offensichtlich hat Schmied davor Angst, dass bei einem Schulvergleich ihr linkes Prestigeprojekt 'Neue Mittelschule' im Vergleich zum Gymnasium signifikant schlechter abschneidet. Diese Angst ist ja auch nicht unbegründet, denn wissenschaftliche Studien in Deutschland haben bereits erwiesen, dass Gesamtschüler mit ihrem Bildungsniveau um mehrere Jahre hinter Gymnasialschülern liegen." Was der Bauch nicht wolle, lasse der Kopf aber auch nicht zu und wenn es ihrer Partei SPÖ diene, ignoriere Schmied auch hartnäckig wissenschaftliche Fakten:
"Oder besteht Schmieds Notbremse darin, dass das Anforderungsprofil nicht besonders hoch ist? Wenn schon Schüler sagen, sie hätten sich den Test schwieriger vorgestellt ...!"

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