Bergsteiger Hans Goger bezwingt mit Karl Kanitsch erstmals den Geschriebenstein

Der ORF Burgenland steht am Pfingstmontag ganz im Zeichen der Erstbesteigung - Karl Kanitsch und Hans Goger stürmen den Gipfel

Eisenstadt (OTS) - Der burgenländische Extrem-Bergsteiger Hans Goger hat schon vier 8.000er bestiegen, war als Burgenländer aber noch nie am Geschriebenstein - der höchsten Erhebung des Burgenlandes. Am Pfingstmontag, dem 28. Mai 2012, ist es endlich soweit: gemeinsam mit ORF Burgenland-Moderator Karl Kanitsch wird er den 884 m hohen Geschriebenstein erklimmen. Wanderlustige Radio Burgenland-Hörerinnen und Hörer haben die Gelegenheit, diese besondere Wanderung zu begleiten und bei der Erstbesteigung von Hans Goger dabei zu sein.

Der ORF Burgenland berichtet in seinen Programmen live von dem Event und den schönsten Momenten der Wanderung - von 8.00 bis 13.00 Uhr auf Radio Burgenland und um 19.00 Uhr in "Burgenland heute".

Der Bergsteiger Hans Goger

Seit 1993 unternimmt der 47-jährige Wolfauer Expeditionen zu den höchsten Bergen der Erde. Seine jüngste auf den Dhaulagiri, einen Achttausender im Himalaya-Massiv, musste er wetterbedingt abbrechen. Mit seiner Erstbesteigung auf den Geschriebenstein wartet die nächste "Herausforderung" auf den Bergsteiger.

Auf die Frage, wie es ihm neben den vielen erreichten Gipfeln auf dem Geschriebenstein gefallen habe, musste Goger eingestehen, dass er noch nie oben war. "Da kamen Karl Kanitsch und ich auf die Idee, dass wir da etwas machen könnten", erzählt Goger. "Die Tour auf den Geschriebenstein wird bestimmt lustig. Ständig rufen mich Leute an, die mitgehen wollen. Mit so einer Resonanz hätte ich nicht gerechnet", freut sich Goger auf seine nächste Expedition.

Die Wanderroute

Treffpunkt ist um 8.00 Uhr im Naturpark-Büro Rechnitz bei einem kleinen Frühstück mit Kaffee und Kuchen für die Wanderer. Der Startschuss zur Wanderung fällt um 8.30 Uhr. Von Rechnitz auf rund 350 Metern Seehöhe müssen bis zum Gipfel des Geschriebensteins etwas mehr als 500 Höhenmeter überwunden werden. Die Route führt über den Rechnitzer Hauptplatz in das Faludital, vorbei an der Kenyeri-Mühle und dem Badesee hinauf zur Hollerwiese, wo eine Labestation auf die Wanderer wartet. Dann geht es in den Finstergraben und ganz steil nach oben zum Hauptkamm. Vor dort ist es nur mehr ein kleines Stück zum Turm.

Die gesamte Strecke ist rund neun Kilometer lang. Um 13.00 Uhr wird auf dem Gipfel auch ein neues Gipfelkreuz durch einen katholischen und evangelischen Geistlichen gesegnet. Für Besucher, die nicht mitwandern möchten, besteht um 11.00 und 12.00 Uhr die Möglichkeit, mit dem Shuttlebus auf den Geschriebenstein zu fahren.

Im Anschluss daran erwartet die Wanderer bei der Raststätte am Geschriebenstein ein gemütlicher Ausklang mit einer kulinarischen Spezialität, dem "Kistenfleisch".
Musikalisch umrahmt wird dieser Ausklang von der Blasmusik "Stravanka". Der Shuttlebus bringt die Wanderer wieder nach Rechnitz zurück.

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