Kärnten: Gesundheitscharta wird im Kärntner Landtag beschlossen

LR Dobernig: Einigung aller Parteien auch Vorbild für andere wichtige Bereiche - KO Scheuch: Erfolgreicher Weg der Kabeg wird fortgesetzt

Klagenfurt (OTS) - Die Kärntner Gesundheitscharta, mit welcher das Gesundheits- und Krankenanstaltenwesen im südlichsten Bundesland politisch außer Streit gestellt wird, wird heute, Dienstag, im Kärntner Landtag von allen Parteien beschlossen. Das geben Finanzlandesrat Harald Dobernig und Klubobmann LAbg. Kurt Scheuch (beide FPK) bekannt.

Dobernig verweist auf die Bedeutung dieses Schrittes. "Ab sofort ziehen wir bei der Gesundheitsversorgung am selben Strang und in die gleiche Richtung. Eine bestmögliche Gesundheitsversorgung passt mit Parteipolitik nicht zusammen. Wir haben uns zum Wohle der Kärntnerinnen und Kärntner auf diesen gemeinsamen Weg geeinigt, das ist für alle ein Gewinn", so der Finanzreferent, der ausschließlich positive Reaktionen auf die Kärntner Reformpartnerschaft im Bereich Gesundheit bekommen hat. "Beim kommenden Budgetkonvent werden wir gemeinsam mit der SPÖ die weiteren finanziellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen abstecken."

Kabeg-Aufsichtsratsvorsitzender FPK-Klubobmann Kurt Scheuch freut sich, dass die seit Jahresbeginn mit den anderen Parteien geführten Verhandlungen in der gemeinsamen Gesundheitscharta ihren Niederschlag gefunden haben und somit der erfolgreiche Weg der Kabeg fortgesetzt wird. Am Verhandlungstisch sei es in langen Gesprächen und ausführlichen Diskussionen gelungen, ein für Österreich richtungweisendes Beispiel der Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg zu erarbeiten. Dass die Arbeit der Mitarbeiter in den Landeskrankenanstalten besonders gewürdigt wird, habe der Finanzreferent auch in den Lohnverhandlungen bereits bewiesen.

"Die Gesundheitscharta ist vom gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Bevölkerung sowie den Mitarbeitern getragen und somit eine gute Basis, um den Gesundheitsbereich in Kärnten weiter zu stärken und auszubauen", erklärt Scheuch. Auch gegenüber allen "Berufskritikern" sei nun klargestellt, dass mit dem Thema Gesundheit in Kärnten besonders verantwortungsbewusst umgegangen wird.

Dobernig appelliert an die anderen Parteien, dass die Kärntner Reformpartnerschaft auch als Vorbild für weitere wesentliche Bereiche der Politik gelten soll. "Neben der Gesundheit sind die Bereiche Arbeit und soziale Sicherheit die wichtigsten Güter für die Menschen. Für mich ist daher der jetzt vollzogene Schritt im Gesundheitswesen nur ein Anfang. Das bisher praktizierte Einschlagen der Köpfe und gegenseitige Anpatzen der Parteien muss ein Ende haben, in Kärnten aber auch auf Bundesebene", so der Kärntner Finanzreferent. Gemeinsames Ziel müsse die Stärkung des Vertrauens der Menschen in die Politik sein.

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