Landwirtschaftskammer NÖ kritisiert Tierschutz-Aktivist Balluch

Mangels Beweis freigesprochen - Rechtfertigung hinterlässt bitteren Nachgeschmack

St. Pölten (OTS) - Bezugnehmend auf den heute zugegangenen Beschluss des Landesgerichtes St. Pölten zur Besitzstörungsklage der LK NÖ gegen Martin Balluch hält Kammerdirektor Franz Raab fest: "Herr Balluch wurde vom Gericht zwar nicht verantwortlich gemacht, moralisch hinterlässt seine Rechtfertigung einen bitteren Nachgeschmack. Zu behaupten, nur zufällig bei der Besetzung der Landwirtschaftskammer durch VGT-Aktivisten vorbeigekommen zu sein, ohne etwas mit der Organisation der Besetzung zu tun zu haben, ist äußerst fragwürdig. Balluch hat sich immerhin beim Abzug der Hausfriedensbrecher als Berechtigter ausgewiesen, der die Wegwerfwindel für Erwachsene, Flaschen, Decken etc. in Empfang nehmen dürfe. Balluch hat Gerichtserfahrung und nützt skrupellos die Grenzbereiche der Rechtssprechung für seine Geschäfte. Das ist kein Zufall, wenn man sich die zahlreichen Klagen gegen ihn anschaut", so Raab.

"Für viele Menschen sind ihre Ethik und der Respekt für Tiere und für ehrliche Tierschutzanliegen Grund für Engagement und Spendenfreudigkeit. Balluch nützt das aus. Zufällig anwesend und frei von Verantwortung lässt er zu, dass junge Menschen im Namen seiner Organisation Recht brechen. Er nützt die mediale Aufmerksamkeit zur Spendenmaximierung, lässt sich aber vom Gericht bestätigen, dass er bei den Aktivitäten seines Vereins nur zufällig vorbeikommt. Eine moralische Autorität sieht anders aus. Offensichtlich ist für Herrn Balluch der Tierschutz nur Mittel zum Zweck. Damit verleugnet er sich nicht nur selbst, sondern auch alle Mitstreiter und Unterstützer des VGT", stellt der Kammerdirektor fest.
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