FPÖ: Hofer: Obsorge light ist Mogelpackung!

Gemeinsame Obsorge nur als Option nicht akzeptabel

Wien (OTS) - "Eine gemeinsame Obsorge nur als Option ist aus Sicht des Kindeswohls nicht akzeptierbar. So zu tun, als müsse man die faulen Väter nun zwangsverpflichten, ihr Besuchsrecht endlich wahrzunehmen, ist ein Skandal. Tausende Väter sind aufgrund einer katastrophalen Rechtslage gar nicht in der Lage, ihre Kinder besuchen zu dürfen. Sie werden ihren Kindern zwangsentfremdet", meint der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Norbert Hofer zu den Ankündigungen von Justizministerin Karl im Ö1-Mittagsjournal. Faktum sei, dass in vielen Fällen Besuchsboykott und die alleinige Obsorge der Mutter jegliche Väterbeteilgung am Leben ihrer Kinder nach einer Scheidung leider ausschließen. "Diese Väter dürfen ausschließlich zahlen. Es sollen zwar bei Verstößen gegen das Besuchsrecht höhere Geldstrafen verhängt werden. Ob diese Geldstrafen einmal mehr nur über Väter verhängt werden und der mütterliche Besuchsboykott weiterhin augenzwinkernd geduldet wird, wird sich erst in der Praxis zeigen", so Hofer.

"Aus freiheitlicher Sicht umfasst die verpflichtende gemeinsame Obsorge die gemeinsamen elterlichen Pflichten und die Rechte der Kinder und entspricht damit dem Kindeswohl am besten. Alles andere ist seelische Gewalt an den Kindern, an den vorenthaltenen Elternteilen und an den ausgeschlossenen Familienangehörigen", stellt Hofer fest.

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