WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Regierung muss nachhaltig wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation und ihrer Folgen setzen!

Amann plädiert für die Einführung einer Flexi-Klausel - je höher der Rohölpreis, desto niedriger die Steuer - sowie für die Anpassung der Steuerprogression an die Inflationsrate.

Wien (OTS) - "Die Regierung muss endlich nachhaltige und wirksame Maßnahmen gegen die Teuerung setzen, schließlich ist diese zu einem Gutteil - Stichwort Treibstoffpreise - "hausgemacht"", so heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Der WKÖ-Vizepräsident plädiert daher erneut für die Einführung einer Flexi-Klausel - je höher der Rohölpreis, desto niedriger die Steuer - sowie für die Anpassung der Steuerprogression an die Inflationsrate.

Dass die Inflation im April laut Statistik Austria "nur" bei 2,3 Prozent lag, sei jedenfalls kein Grund, "Entwarnung" zu geben:
Wohnung, Wasser und Energie waren laut Statistikern Hauptpreistreiber im Jahresabstand. Treibstoffe seien im Jahresvergleich gleich um acht Prozent teurer geworden, und das auch noch ausgehend von einem ohnehin hohen Niveau. "Gerade diese beiden Bereiche treffen alle -selbst diejenigen, die nicht mit dem Auto fahren. Schließlich schlagen höhere Transportkosten auf die Preise für die Konsumgüter durch", so Amann. Es sei daher hoch an der Zeit, dass SPÖVP bei Mineralölprodukten die "Besteuerungsbremse" ziehen - und zwar ganzjährig. Nahezu die Hälfte des Preises an der Zapfsäule bestünde schließlich aus Steuern.

Des Weiteren müsse die kalte Progression eingedämmt werden. "Damit der arbeitenden Bevölkerung, egal ob unselbstständig oder selbstständig, am Ende des Tages wieder mehr Geld bleibt", so Amann. Die Anpassung der Steuerprogression an die Teuerungsrate sei existentiell für den Binnenkonsum, für Wirtschaft und Arbeitsplätze. "Denn es kann nicht sein, dass die Unternehmen bei jeder Lohnverhandlung "bluten", die Beschäftigten aber von den Lohnerhöhungen wenig bis gar nichts haben, weil den Großteil der Fiskus einstreift", so Amann.

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