Appell aus Kärnten: Gesundheitspolitik auch bundespolitisch außer Streit stellen!

LR Dobernig: "Kärntner Reformpartnerschaft auch zum Vorbild für andere wesentliche Bereiche der Politik nehmen" - Vertrauen der Menschen in die Politik wiederherstellen

Klagenfurt (OTS) - Nach der am Dienstag präsentierten Kärntner Gesundheitscharta, mit welcher das Gesundheits- und Krankenanstaltenwesen im südlichsten Bundesland politisch außer Streit gestellt wird, kommt von Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK) heute, Mittwoch, der Appell, die Gesundheitspolitik auch bundespolitisch außer Streit zu stellen. "Wir haben uns zum Wohle der Kärntnerinnen und Kärntner auf diesen gemeinsamen Weg mit der SPÖ geeinigt. Gesundheitsversorgung und Parteipolitik passen einfach nicht zusammen. Dieser Schulterschluss aller Parteien sollte auch Vorbild für die Bundesebene sein. Denn nur ohne parteipolitischen Streit kann die beste Gesundheitsversorgung für die Menschen auch in Zukunft garantiert werden", so Dobernig.

Für den Kärntner Finanzreferenten soll die Kärntner Reformpartnerschaft aber auch ein Vorbild für andere wesentliche Bereiche der Politik sein. Dobernig nennt in diesem Zusammenhang vor allem den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. "Neben der Gesundheit sind die Bereiche Arbeit und soziale Sicherheit die wichtigsten Güter für die Menschen. Für mich kann daher der jetzt vollzogene Schritt im Gesundheitswesen nur ein Anfang sein. Das bisher praktizierte Einschlagen der Köpfe und gegenseitige Anpatzen der Parteien muss ein Ende haben", appelliert der Landesrat an die anderen Parteien. Dann werde auch das Vertrauen der Menschen in die Politik und die Politiker wieder steigen.

Er habe ausschließlich positive Reaktionen auf die Einigung mit der SPÖ und das Ende des parteipolitischen Streites in Gesundheitsfragen erhalten, betont Dobernig. "Mein Ziel ist es, dass die Politik in Kärnten auch in anderen Bereichen am selben Strang und in die gleiche Richtung zieht. Die Menschen erwarten sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, dass die Parteien gemeinsam an Lösungen für die anstehenden Probleme arbeiten und sich nicht durch Streit gegenseitig blockieren", so der Landesrat. In Fragen der Gesundheitsversorgung sei dies bereits gelungen. Dobernig: "Durch diesen Schulterschluss werden wir gemeinsam die bestmögliche Gesundheitsversorgung sicherstellen!".

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