ORF III zeigt "Die Verhaftung des Johann Nepomuk Nestroy" und "Das ganze Interview" mit Finanzexperten Dirk Müller

Am 17. Mai im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Anlässlich des 150. Todestages von Johann Nepomuk Nestroy (alle Infos zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) am 25. Mai dieses Jahres zeigt ORF III Kultur und Information am Donnerstag, dem 17. Mai 2012, Dieter Berners Literaturverfilmung "Die Verhaftung des Johann Nepomuk Nestroy" nach einer Novelle von Peter Turrini mit Leinwandgrößen wie Fritz Karl und Otto Schenk. Im Anschluss gilt es, den Schuldenberg der Europäischen Union zu erklimmen: "Das ganze Interview" von ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs mit dem Finanzmarktexperten Dirk Müller untersucht Ratingagenturen, Spekulationsgeschäfte und die Hintergründe der gegenwärtigen Krise, bevor Soziologe Hubert Christian Ehalt in einer "Wiener Vorlesung" mit hochkarätigen Gästen wie u. a. dem Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny, nach Wegen aus der Eurokrise sucht.

Österreichischer Film: "Die Verhaftung des Johann Nepomuk Nestroy" (20.15 Uhr)

Mit Dieter Berners Literaturverfilmung "Die Verhaftung des Johann Nepomuk Nestroy" zeigt ORF III Kultur und Information ein dramatisches und spannendes Kapitel aus dem bewegten Leben des Literaten und Schauspielers: Der gebürtige Wiener steht vor seinem großen Karrieresprung: Der erfolgreiche Komödiant aus der Vorstadt soll als ernstzunehmender Schauspieler ans Burgtheater engagiert zu werden. Der Burgtheaterdirketor hat sich angekündigt. Nestroy ist aufgeregt, angespannt und voller Erwartungen. Gleichzeitig ist sein Privatleben in Aufruhr: Seine Frau hat ihn verlassen und seine Geliebte wacht eifersüchtig über ihn und sein Geld.
Plötzlich steht Nestroy zwischen zwei Frauen, Geld und Ehre sowie seinem Ehrgeiz und der Treue zu seinem Publikum, das genau das von ihm erwartet, was das Burgtheater nicht brauchen kann: einen Theaterskandal. Für Nervenkitzel der Sonderklasse sorgen u. a. Fritz Karl, Eva Herzig, Meriam Abbas und Otto Schenk.

Das ganze Interview: "Christoph Takacs im Gespräch mit Dirk Müller" (21.50 Uhr)

"Was zurzeit in Griechenland passiert, ist eine Katastrophe und zwar eine Katastrophe mit Ansage!" Mit Statements wie diesem legt Finanzexperte Dirk Müller regelmäßig den Finger in die Wunde. Im Gespräch mit ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs bringt er den Zusammenhang zwischen Staatsschulen, Eurokrise und Finanzsystem auf den Punkt. Denn seit fünf Jahren trübt die Informationsflut zu diesem Thema den Überblick.
Woher kommt die Macht der Ratingagenturen? Wer tätigt auf welche Weise Spekulationsgeschäfte? Wie funktioniert unser Geldsystem? Und was kann der Bürger tun, um sein Hab und Gut durch die Krise zu bringen? ORF III sucht nach Antworten und zeigt "Das ganze Interview" mit dem unabhängigen Finanzmarktexperten: Mister Dax geht den Hintergründen der gegenwärtigen Krise nach und hinterfragt, warum es alle paar Jahrzehnte zu jenem Punkt kommt, an dem die Menschen die Schuldenlast des Systems nicht mehr tragen können.

Wiener Vorlesung: "Wer ist schuld? Wer zahlt?" (23.05 Uhr)

Über die komplexen Hintergründe der Schuldenkrise spricht auch der anerkannte Soziologe Hubert Christian Ehalt in einer "Wiener Vorlesung" mit dem Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny, Walter Ötsch vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Linz und Gertrude Tumpel-Gugerell, ehemalige Mitarbeiterin des EZB-Direktoriums.
Die Krise der Staatsschulden und die damit einhergehende Euro-Krise scheinen allgegenwärtig zu sein. Selbst Österreich hat ein milliardenschweres Sparpaket verabschiedet, um der staatlichen Verschuldung Einhalt zu gebieten. Die Europäische Zentralbank reagiert mit einer Rekordkreditvergabe von mehr als einer Billion Euro u. a. an die privaten Banken der hochverschuldeten Eurostaaten wie Spanien, Portugal und Griechenland. Dahinter steckt die Hoffnung, diese würden mit der zur Verfügung gestellten Liquidität wiederum Staatsanleihen kaufen und vermehrt Kredite an die marode Wirtschaft vergeben. Im Wiener Rathaus nehmen die Experten den Schuldenberg der Europäischen Union unter die Lupe und suchen nach Lösungsmöglichkeiten.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0006