"Ein Fall für Resetarits" am 18. Mai: Lottosieger in der Schuldenfalle

Wien (OTS) - Peter Resetarits präsentiert in der aktuellen Ausgabe von "Ein Fall für Resetarits" am Freitag, dem 18. Mai 2012, um 21.20 Uhr in ORF 2 folgende Fälle:

Lottosieger in der Schuldenfalle

Im Jahr 2001 hat ein alleinerziehender Vater aus Oberösterreich zehn Millionen Schilling im Lotto gewonnen. Ein Vertreter einer großen Versicherung bot an, ihn bei der Veranlagung des "Lottosechsers" zu beraten. Von den zehn Millionen Schilling sollten sieben Millionen sicher und ertragreich anlegt werden. Aber wie gewonnen, so zerronnen. Das Ergebnis: Heute droht dem Mann die Zwangsversteigerung seines Hauses, das er schon vor dem Lottogewinn hatte. Peter Resetarits hinterfragt, wie es dazu kommen konnte.

Villa im Grünland

Immer wieder sieht man in herrlicher Grünruhelage am Rande von Großstädten neugebaute Villen und fragt sich: Wie hat der Eigentümer es geschafft, hier im Grünland eine Baubewilligung zu bekommen? Offiziell ist das Haus zumeist notwendig für eine Schaf-, Ribisel-oder Kastanienzucht. Früher haben die Behörden bei der Bewertung der "landwirtschaftlichen Betriebe" öfters ein Auge zugedrückt, jetzt scheint es für die "Farmer" in den schönen Villen eng zu werden. Peter Resetarits dokumentiert zwei solche Fälle aus Niederösterreich und der Steiermark.

Nachgefragt - Ehrenwerte Juristen?

Wien, 23. Bezirk, Doktor-Neumanngasse: Hier haben insgesamt sechs Wohnungskäufer ihr ganzes Geld einem Rechtsanwalt anvertraut, der selbst einmal Strafrichter gewesen ist. Er sollte den Wohnungskauf über das elektronische Treuhandbuch der Wiener Rechtsanwaltskammer abwickeln. Der Rechtsanwalt ließ das Geld jedoch in die eigene Tasche wandern. Er flog auf und wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Bei dieser Gelegenheit stellte sich auch heraus, dass das System der Rechtsanwaltskammer, das Wohnungskäufer vor Betrügern schützen soll, leider nicht hundertprozentig sicher war. Denn rund 50.000 bis 60.000 Euro sollten die sechs Wohnungskäufer noch einmal für ihre Wohnungen bezahlen. Für viele von ihnen ein Ding der Unmöglichkeit. "Ein Fall für Resetarits" hat bereits im vergangenen Jahr berichtet. Wie ging es in der Doktor-Neumanngasse weiter? Müssen die Wohnungen versteigert werden oder konnten sich die Geschädigten mit der Rechtsanwaltskammer einigen?

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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