PVÖ-Glatz zu Verbraucherpreisen: Weiterhin Belastungen für Pensionisten

Kostentreiber wie Sprit belasten nach wie vor die Verbraucher

Wien (OTS/SK) - Die heute veröffentlichten Zahlen zum Verbraucherpreis-Index (VPI) zeigen zwar, dass es leichte Entspannungen bei der Teuerung gibt, Harald Glatz, Konsumentenschutzexperte des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ), warnt jedoch davor, die Situation zu unterschätzen: "Nach wie vor gibt es viele Faktoren, die besonders ältere Verbraucherinnen und Verbraucher belasten. Preise für Gesundheitspflege, Sozialdienstleistungen oder Heizöl und Gas steigen weiter und bedrohen die Existenzgrundlage vieler Menschen!" ****

Auch das Preisniveau des Miniwarenkorbes (Kosten für den wöchentlichen Einkauf) sind überdurchschnittlich um 3,8 Prozent gestiegen, was sich vor allem durch die Kosten für Treibstoff erklärt. Der Pensionistenverband fordert daher weiterhin rasche und wirksame Maßnahmen. "Die vom Wirtschaftsminister geplante Spritpreisbindung ist eine erste, wichtige Reaktion auf die Forderungen des Pensionistenverbandes. Dabei kann es aber natürlich nicht bleiben. So verlangen wir Maßnahmen gegen hemmungslose Rohstoff-Spekulation, die Bekämpfung des sogenannten 'Österreich-Aufschlags' in heimischen Geschäften und strikte Kontrollen durch die Bundeswettbewerbsbehörde", so Glatz.

"Die momentane leichte Entspannung der Inflation in einigen Sektoren ist keinesfalls ein Grund, sich zurückzulehnen. Kosten für Sprit und andere Dinge des täglichen Bedarfs wirken sich nach wie vor negativ auf die Geldbörse der Menschen aus, gerade Pensionistinnen und Pensionisten mit geringerem Haushaltsbudget müssen vor der Teuerung in Schutz genommen werden", betont Glatz. (Schluss) sv

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