FPÖ-Bezirksparteiobmann Mölzer: Bürgermeister Manzenreiters Privatreisen stellen seine Objektivität in Frage

Manzenreiter ist zur sofortigen Offenlegung aller Geldflüsse im Zusammenhang mit den Kosten seiner Reise gefordert

Wien (OTS) - Als höchst problematisch bezeichnete heute der Villacher FPÖ-Bezirksparteiobmann Wendelin Mölzer, dass der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter just kurz vor der Entscheidung in der großen Ausschreibungssache der Verkehrsüberwachung Villach mit dem Chef eines Bewerbers um diesen Großauftrag gemeinsam auf Urlaub in Florida war.

"Es ist mindestens politisch unvereinbar, mit einem Bewerber um einen Großauftrag kurz vor der Entscheidung, wem der Auftrag zu erteilen ist, auf Urlaub zu fahren. Manzenreiter ist aufgefordert, sämtliche Zahlungsflüsse dieser Reise sowie die Zahlungsflüsse der Stadt Villach und seiner Unternehmen der letzten 8 Jahre an Firmen von Martin Ramusch offenzulegen", so Mölzer, der dabei auch die gemeinsamen Afrikareisen vor zwei und drei Jahren anspricht. "Volle Transparenz ist nun notwendig, um den entstehenden Verdacht strafrechtlich relevanten Verhaltens auszuräumen", so Mölzer, der sich befremdet über derartig mangelhaftes politisches Fingerspitzengefühl zeigte.

Die Stadt Villach wird auch offenzulegen haben, weshalb sie die Ausschreibung überraschend widerrufen hat und ob es einen Zusammenhang damit gibt, dass das Unternehmen von Ramusch, nämlich die Firma Leon den Zuschlag nicht bekommen hätte sollen, so Mölzer abschließend.

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