Israelisch-arabischer Dialog in Brüssel

FPÖ-Mölzer lud gemeinsam mit Kollegen jüdische und arabische Vertreter zu Nahost-Konferenz

Wien (OTS) - Eine außergewöhnliche Veranstaltung fand am Dienstagvormittag im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Unter Federführung des freiheitlichen EU-Delegationsleiters Andreas Mölzer diskutierten sowohl Juden als auch Araber im Rahmen einer Nahost-Konferenz über alternative Lösungen des ins Stocken geratenen Friedensprozesses. Gemeinsam mit seinen Kollegen im EU-Parlament Fiorello Provera von der Lega Nord und Philip Claeys vom Vlaams Belang, sowie mit Unterstützung FPÖ-Bildungsinstitut und der europäischen Stiftung "European Foundation for Freedom- EFF" konnten interessante Experten an einen Tisch geholt werden.

Obwohl die Ansichten in bestimmten Punkten durchaus weit auseinander lagen, war man sich einig, dass alleine der gemeinsame Auftritt auf europäischer Bühne ein wesentlicher Beitrag und Schritt in die richtige Richtung zu einer friedlichen Lösung des seit Gründung des Staates Israel im Jahr 1947 in verschiedener Intensität andauernden Konflikts ist. Die Vertreter der israelisch-jüdischen Seite betonten in ihren Reden die Bedeutung des von ihnen als Samaria und Judäa bezeichneten Westjordanlandes für den Staat Israel. Es sei nicht nur durch die Bibel, sondern auch durch rechtsverbindliche Abkommen israelisches Gebiet, weshalb die Siedlungen auf legaler Basis errichtet wurden.

Dem palästinensisch-arabischen Standpunkt zufolge handelt es sich um eine Besatzung ihres Gebietes durch die Israelis, die massive Einschränkungen für das alltägliche Leben der palästinensischen Bevölkerung mit sich bringt. Gemeinsam lehnt man daher auch den Bau der Betonmauer, die die israelische Regierung derzeit an der Grenze zum Westjordanland errichtet, ab und will durch mehrere Projekte das Zusammenleben. und Wirtschaften der beiden Volksgruppen intensivieren. Den anwesenden EU-Abgeordneten und hochrangigen Beamten der EU bot sich somit ein umfassendes Informationsangebot aus erster Hand, das man für die künftige Arbeit berücksichtigen möchte.

"Für den freiheitlichen EU-Abgeordneten Mölzer ist abschließend klar:
"Wenngleich wir hier nur einen kleinen Schritt gesetzt haben, so zeigt es sich einmal mehr, dass ein persönlicher Austausch der Konfliktparteien von hoher Wichtigkeit ist."

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