FPÖ-Neubauer: 21.500 Einwendungen gegen Temelin sind Auftrag für die Bundesregierung

Wien (OTS) - "Ich gratuliere den Initiatoren des Anti-Atom-Komites Oberösterreich sowie 'atomstopp_atomkraftfrei leben!' und der Organisation 'Mütter gegen Atomgefahr' zum großartigen Ergebnis von 21.500 gesammelten Einwendungen gegen den Ausbau des tschechischen Kernkraftwerkes Temelin", sagte heute der freiheitliche Anti-AKW-Sprecher NAbg. Werner Neubauer.

Neubauer befand sich erst vergangene Woche auf Besuch des Kernkraftwerkes in Temelin, wo er sich einerseits vom Sicherheitszustand des Atomkraftwerkes einen Eindruck machen konnte und andererseits Fragen zu den vorliegenden Ergebnissen des EU-Stresstests stellte. Auch die ungelösten Sicherheitsfragen des Melker Abkommens wurden von Neubauer mit anwesenden Fachleuten erörtert.

"21.500 Einwendungen müssen für die Bundesregierung insbesondere Bundesminister Berlakovich nun Auftrag und Verpflichtung sein, endlich in der Anti-Atomkraftfrage für die Bürger dieses Landes und deren subjektives Sicherheitsempfinden etwas voran zu bringen", so Neubauer, der in diesem Zusammenhang auch auf die von ihm eingebrachte Beschwerde gegen Tschechien beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verwies.

"Mit dieser Beschwerde hat die FPÖ als einzige Partei in Österreich jene Schritte unternommen, die die Menschen zu recht von einer österreichischen Bundesregierung hätte erwarten dürfen. Die Menschen sind es leid, sich einer permanenten Gefahr ausgesetzt zu sehen und diese Gefahr via Fernsehbilder von Tschernobyl und Fukushima ins Wohnzimmer geliefert zu bekommen. Die Menschen dieses Landes dürfen sich von der Bundesregierung erwarten, dass sie diese, ihre Verantwortung endlich wahrnimmt und die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in Österreich an die oberste Prioritätenliste stellt", so Neubauer, der bereits bei der zuletzt aufliegenden UVP für die Erweiterung des AKW Mochovce im Namen der FPÖ Einwände erhoben hatte.

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