Kinderfreunde zu Scheuch: Feigen wachsen nicht auf Ohren

Die Österreichischen Kinderfreunde sind zutiefst entsetzt über die Forderung des Kärntner Landesrats nach Aufhebung des Züchtigungsverbots.

Wien (OTS) - "Mit seiner Forderung nach "Tetschn" in der Schule
hat Uwe Scheuch den bildungspolitischen Zugang der FPÖ offengelegt. Bei solchen Vorschlägen muss man sich fragen, ob Scheuch in dem gegen ihn laufenden Verfahren auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren will", so Christian Oxonitsch, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde.

"Wenn Scheitelknien und Rohrstaberlpädagogik die Vorschläge der FPÖ für die Bildungsreform sind, dann hat sich die gesamte Partei endgültig aus der Bildungsdebatte verabschiedet, in der sie sowieso noch nie mit seriösen Vorschlägen aufgefallen wäre", so Oxonitsch weiter.

In einem bekannten Lied der Kinderfreunde-Bewegung heißt es "Feigen wachsen nicht auf Ohren, sie wachsen auf dem Feigenbaum -Feigenbäume sind nicht feige, sondern nur die, die andere hauen." Es ist ein Beweis dafür, dass sich die Kinderfreunde seit vielen Jahren für gewaltlose Erziehung und Einhaltung der Kinderrechte einsetzen, während die "Partei der Anständigen und Aufrechten" auf Gewalt, Einschüchterung und Repression gegen die Schwächsten der Gesellschaft setzt.

"Wir wollen eine Welt gestalten, in der Kindern die Lust am Lernen in der Schule vermittelt wird, statt sie mit mittelalterlicher Pädagogik züchtigen zu wollen. Deswegen ist die gefährlichste Drohung immer noch eine mögliche Regierungsbeteiligung der FPÖ", so Oxonitsch abschließend.

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