ORF III mit Barbara Stöckls erstem "Science Talk"

Am 16. Mai im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Als Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion über
die Zukunft unseres Landes, bittet ORF III Kultur und Information ab Mittwoch, dem 16. Mai 2012, in der neuen Gesprächsreihe "Science Talk" herausragende Wissenschafter Österreichs zum persönlichen Dialog. Barbara Stöckl begrüßt dabei als ersten Gast Sabine Ladstätter, Österreichs Wissenschafterin des Jahres 2011.

Science Talk: "Sabine Ladstätter zu Gast bei Barbara Stöckl" (21.45 Uhr)

Die Zukunft Österreichs liegt in der Wissenschaft und Forschung. Der mit der höchst renommierten Stern-Gerlach-Medaille ausgezeichnete Quantenphysiker Rainer Blatt, Genetiker Josef Penninger, Verhaltensbiologe und Wolfsforscher Kurt Kotrschal, Mikrobiologin Renée Schroeder, Mathematiker Rudolf Taschner und Meteorologin Helga Kromp-Kolb sind nur einige der herausragenden Wissenschafter Österreichs, deren Wort und Urteil Gewicht hat. Höchste Zeit, diese außergewöhnlichen Persönlichkeiten der Wissensgesellschaft einem breiten Publikum vorzustellen.

In Kooperation mit dem Land Niederösterreich begrüßt ORF III ab nächsten Mittwoch - 14-täglich - herausragende Wissenschafter unseres Landes zum persönlichen "Science Talk". Gastgeberin ist Barbara Stöckl, selbst studierte technische Mathematikerin. An niederösterreichischen Wissenschaftsstandorten wie u. a. der Donau-Universität Krems, dem Universitäts- und Forschungszentrum Tulln sowie dem Institute of Science and Technology Austria in Klosterneuburg wird über die derzeitigen Projekte der Wissenschafter sowie deren Motivation für die Forschung gesprochen. Wo steht Österreich im Sektor der Forschung, Wissenschaft und Technologie? Welche Chancen sind im nächsten Jahrhundert zu erwarten? Welche Rezepte und Lösungen bieten neue Technologien und Forschungsergebnisse für die drängenden Probleme unserer Zeit?

Barbara Stöckl: "Durch meine journalistische Arbeit vor allem im sozialen Bereich ist mein großes Interesse an Wissenschaft in den Hintergrund geraten. Mit dem Science Talk' kann ich diese Seite wiederbeleben, denn ich habe schon als Kind bewundert, wie Hoimar von Ditfurth wissenschaftliche Themen im Fernsehen und mit seinen Büchern populär gemacht hat. Für mich sind Wissenschafter Popstars unserer Zeit - nun wollen wir sie kennenlernen!"

In der ersten Folge begrüßt Stöckl die Archäologin und "Wissenschafterin des Jahres 2011", Sabine Ladstätter. Als Ausgrabungsleiterin in Ephesos gibt sie spannende Einblicke in ihre Forschungswerkstatt. "Der Blick in die Vergangenheit kann uns Entscheidendes für die Gegenwart und Zukunft lehren", betont die 43-jährige Mutter einer Tochter. Im "Science Talk" verrät sie, warum sie die Leitung der Grabungen im Jahr 2007 erstmals abgelehnt hat, was ihr Vater damit zu tun hatte und wie sie es schafft, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

kreuz und quer: "Inside Lara Roxx - Vom Kampf gegen Aids und die Pornoindustrie" (20.15 Uhr)

Im Frühjahr 2004 verließ die damals 21-jährige Lara Roxx ihre Heimatstadt Montreal und zog nach Los Angeles. Um in kurzer Zeit möglichst viel Geld zu verdienen, versuchte sie sich als Darstellerin in Pornofilmen. Doch schon nach zwei Monaten infizierte sie sich bei den Dreharbeiten mit einer besonders aggressiven Form des HI-Virus und erkrankte an AIDS. Als Lara Roxx nach einem seelischen und körperlichen Zusammenbruch in einer psychiatrischen Klinik landete, setzte sich die kanadische Filmemacherin Mia Donovan mit dem Schicksal der jungen Frau auseinander. Fünf Jahre lang begleitete sie die Erkrankte auf ihrem Weg zurück in ein weitgehend normales Leben. Nach ihren schlimmen Erfahrungen engagiert sich Lara Roxx seither für die Aufklärung junger Menschen. ORF III Kultur und Information zeigt in einer außergewöhnlichen "kreuz und quer"-Reportage deren Kampf gegen Aids und die Pornoindustrie.

kreuz und quer: "Zukunft für Nalongos Kinder" (21.15 Uhr)

Danach nimmt ORF III Kultur und Information die Aids-Katastrophe Afrikas unter die Lupe und stellt die unzähligen Hinterbliebenen der Opfer in den Mittelpunkt. Zwei Millionen Aidswaisen kämpfen allein in Uganda ums nackte Überleben. Einige dieser Kinder hat Martin Buchholz im Jahr 1996 bei Dreharbeiten kennengelernt. Elf Jahre später ist er noch einmal nach Uganda gereist, um die damaligen Aidswaisen zu besuchen. Der kleine Akim war damals noch keine zwei Jahre alt. Ein unbeschwerter Knirps, der seinen Vater nie kennengelernt hatte und nicht ahnte, dass seine 24-jährige Mutter an Aids im Endstadium litt. Was ist aus ihm geworden? In einer berührenden "kreuz und quer"-Reportage zeigt ORF III die beeindruckende Stärke der ugandischen Frauen im Einsatz für ihre Familien.

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