Gegenseitige Anerkennung von akademischen Graden und Titeln zwischen Österreich und Italien - Erleichterung für Südtiroler Studierende

Spindelegger und Töchterle begrüßen entscheidenden Schritt zur Neuregelung - Änderung des Abkommens heute im Ministerrat beschlossen

Wien (OTS) - Die gegenseitige Anerkennung von akademischen Graden und Titeln zwischen Österreich und Italien bringt Erleichterungen für Südtiroler Studierende: Eine entsprechende Änderung des bestehenden Abkommens wurde heute im Ministerrat beschlossen. Vizekanzler und Außenminister Dr. Michael Spindelegger und Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle begrüßen diesen entscheidenden Schritt zur Neuregelung im Bereich der Gleichwertigkeiten von akademischen Graden. Damit wird auch einem zentralen Anliegen Südtirols Rechnung getragen. Die Regelung soll bis zum Sommer in Kraft treten.

"Ich freue mich, dass es gelungen ist, in Verhandlungen mit Italien ein wichtiges Südtiroler Anliegen umzusetzen. Die Anerkennung der Studientitel kommt zuallererst Südtiroler Studierenden zugute", so Spindelegger zur neuen Regelung.

"Die Neuregelung bringt Verbesserungen für Studierende aus Österreich und Südtirol und ist auch ein Beitrag zu mehr Mobilität", so Wissenschaftsminister Töchterle, der das Thema erst kürzlich mit seinem italienischen Amtskollegen Francesco Profumo am Rande eines Südtirol-Besuchs erörtert hatte.

Eine Expertenkommission mit Vertreter/innen des österreichischen Außenministeriums, Wissenschaftsministeriums, Unterrichtsministeriums und Hochschulen sowie des italienischen Außenministeriums, Unterrichtsministeriums und Hochschulen hat in den vergangenen Wochen eine entsprechende Änderung des bestehenden Abkommens erarbeitet. Konkret hat sie die Gleichwertigkeit von 25 zusätzlichen Studiengängen festgestellt. Durch diese Ergänzung des bestehenden Abkommens sind im Moment alle Studienrichtungen mit Gleichwertigkeiten abgedeckt, die von Südtiroler Studierenden an österreichischen Universitäten regelmäßig frequentiert werden. Für die Fachhochschulen gilt diese Regelung noch nicht, mit entsprechenden Verhandlungen wurde aber bereits begonnen.

Die neuen Bachelor- und Masterstudienrichtungen sind unter anderem:
Angewandte Betriebswirtschaft, Anglistik und Amerikanistik, Archäologien, Internationale Betriebswirtschaft, Sozialwirtschaft, Technische Physik, Weinbau, Oenologie und Weinwirtschaft, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Landschaftsplanung und, Landschaftspflege und Mechatronik.

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