AKS an Scheuch: Schule ist keine "Bluatwiesn"!

Gewalt darf in der Schule keinen Platz haben!

Wien (OTS) - Der "Tetschn"-Sager von Kärntens LH stv. und Bildungsreferent Scheuch ist untragbar und zeigt, wie rückständig manche österreichischen Politiker_innen "Bildungspolitik" betreiben. "Physische und psychische Gewalt darf in der Schule keinen Platz haben, Lehrpersonen müssen hier als positive Rolemodels und Vertrauenspersonen agieren", so die AKS-Bundesvorsitzende Eleonora Kleibel.

Anstatt sich mittelalterliche Maßnahmen zurückzuwünschen, sollte Scheuch als Landesbildungsreferent einen Grundkurs in Pädagogik besuchen, um die Auswirkung von seinen Forderungen bewusst zu werden. "Wer mehr Durchgriffsrechte für Lehrpersonen und Rohrstaberl-Pädagogik fordert, hat von Bildung nicht viel verstanden. Eine Vertauens - und Sichherheitsgefühl in der Schule ist unabdinglich, damit Schüler_innen gerne lernen und in die Schule gehen" ist sich die Schüler_innenvertreterin sicher. "An eine Lehrperson, die "klane Tetschn" austeilt, werden sich Schüler_innen bei Unsicherheiten und Problemen sicher nicht wenden", weiß Kleibel.

Lehrpersonen sitzen in der Schule ohnehin am längeren Ast. Für ein gemeinsames Miteinander bräuchte es einen Ausbau der Mitbestimmungsmöglichkeiten von Schüler_innen und nicht die Einführung von "Prügelstrafen".

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