Papst besorgt über Folgen der Wirtschaftskrise

Benedikt XVI. fordert bei Messe mit 40.000 Gläubigen in Arezzo humanen Umgang mit Flüchtlingen und Einwanderern

Arezzo, 13.05.12 (KAP) Papst Benedikt XVI. zeigt sich besorgt über die Folgen der Wirtschaftskrise für Italien. Diese treffe vor allem die schwächsten Glieder der Gesellschaft und insbesondere die Jugend, sagte der Papst am Sonntag bei einem Gottesdienst im toskanischen Arezzo. Zugleich handele es sich auch um eine "tiefgreifende geistliche Krise".

Benedikt XVI. rief in Arezzo auch zu einem humanen Umgang mit Flüchtlingen und Einwanderern auf. Es gelte, Solidarität mit jenen zu üben, die auf der Suche nach Freiheit und Arbeit ins Land kämen. Gott habe die Menschen als eine große Familie geschaffen.

An der Messe in einem Park im Zentrum der toskanischen Stadt nahmen rund 40.000 Menschen teil. Es handelt sich um den ersten Besuch Benedikts XVI. als Papst in der Region Toskana. Weitere Stationen seiner 26. inneritalienischen Reise sind im Verlauf des Tages der Wallfahrtort La Verna und die Kleinstadt Sansepolcro.

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