Erfolgreicher KV-Abschluss in der Chemischen Industrie

KV-Löhne und -gehälter steigen um 4,5 Prozen, IST-Löhne und -gehälter um 4,35 %

Wien (OTS/GPA-djp; PRO-GE) - - In den späten Abendstunden des 11. Mai konnten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp die diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 43.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie erfolgreich abschließen. Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter werden um 4,5 Prozent, die IST-Löhne/Gehälter um 4,35 Prozent, mindestens aber um 90,- Euro erhöht. Niedrige Einkommen steigen damit über 5 Prozent.++++

Im Vorfeld zur vierten Runde hatten die Gewerkschaften mit den BetriebsrätInnen der Chemischen Industrie bei einer Protestkundgebung in Schwechat die Arbeitgeber dazu aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Notwendig gewordene Betriebsversammlungen erhöhten den Druck auf der betrieblichen Ebene.

"Die diesjährigen Verhandlungen haben sich als ausgesprochen schwierig erwiesen. Dieses gute Ergebnis ist vor allem der Entschlossenheit und dem Zusammenhalt der Beschäftigten und der Betriebsrätinnen und Betriebsräte zu verdanken", erklärten Alfred Artmäuer und Roman Krenn, die Verhandlungsleiter von PRO-GE und GPA-djp.

Neben den Lohn- und Gehaltserhöhungen konnten auch im Rahmenrecht im Bereich der Karenzanrechnung sowie bei Freistellungsansprüchen für Dienstverhinderungen deutliche Verbesserungen erzielt werden.

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