Kapellari: Dienst des Heilens verbindet Medizin und Christentum

Sterischer Bischof beim 100-Jahr-Jubiläum des LKH-Graz

Graz, 12.05.12 (KAP) Auf die tiefe Verbindung von Medizin und christlicher Religion im gemeinsamen Dienst des Heilens hat Bischof Egon Kapellari hingewiesen. Das Ur-Wort "heilen" verbinde sich im Christentum vor allem mit der Gestalt Jesu Christi, den schon die frühe Kirche als "Heiland" bezeichnet habe. Der Grazer Diözesanbischof wies daher am Samstag beim Festgottesdienst zum 100-Jahr-Jubiläum des LKH-Graz in der dortigen Kirche "Zum Heiligsten Erlöser" auf einen bleibenden Auftrag für die christliche Religion hin: Diese solle im öffentlichen Diskurs über Medizin und Ethik "im Dienst von Heil und Heilung einen unverwechselbaren Beitrag einbringen".

Gesundheit habe im Wertekanon der Kulturen und im Leben aller Menschen einen hohen Rang und "Heilen ist eine der schönsten und viele Male auch ersehntesten Weisen dieses Helfens", hielt Bischof Kapellari fest. Dieses Heilenkönnen komme freilich immer wieder an seine Grenzen. "Dann sind die Heilenden gefragt, ob sie wenigstens helfen können, mit diesen Grenzen einigermaßen sinnerfüllt umzugehen, auch mit der vom Tod gezogenen Grenze", gab der Bischof zu bedenken. Mit Blick auf das LKH-Graz sei es sein Wunsch, dass der christliche Glaube helfen könne, "diesem Haus eine Seele zu geben".

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