• 11.05.2012, 09:51:42
  • /
  • OTS0064 OTW0064

Baumanagement und Nachhaltigkeit

32. Fertighaus-Symposium in Krems

v.l.n.r.: KR Otto Ordelt, Geschäftsführer der Knauf GmbH, Ing. Josef Gruber, Präsident des ÖFV und KR Franz Hartmann, Vertriebsdirektor von Saint-Gobain Isover.

Krems (OTS) - Das traditionelle Treffen der Fertighausbranche, das
Fertighaus-Symposion, fand heuer vom 10-11. Mai 2011 im Steigenberger
Avance Hotel in Krems statt. Die rund 50 Teilnehmer setzten sich mit
Themen wie Sanierung, Baumanagement, Gebäudezertifizierungen und
Nachhaltigkeit auseinander sowie den daraus resultierenden Chancen
für die Fertighausbranche.

Die Begrüßung bei der 32. Ausgabe des Fertighaus-Symposions
übernahm KR Otto Ordelt, Geschäftsführer der Knauf GmbH. Ordelt ging
auf die wirtschaftliche Situation der Österreichischen
Fertighausbranche ein und hob das erfolgreiche Jahr 2011 hervor.

Nach der Präsentation von innovativen Produkten der zwei
veranstaltenden Industrien Saint-Gobain Isover Austria und Knauf
GmbH gab DI Reinhard Labugger, Ingenieurkonsulent für
Bauingenieurwesen, einen Überblick und Vergleich über die diversen
Gebäudezertifikate: das europäische DGNB-System, das amerikanische
LEED-System und das englische BREEAM-System. "Gebäude haben einen
großen Anteil an Verbrauch von Ressourcen. Die Umweltbelastungen
werden in Zukunft stärker vom Verursacher zu tragen sein, die
Bedeutung von nachhaltigen Gebäuden wird steigen", so Labugger.
Philipp Kaufmann, Gründungspräsident der ÖGNI (Österreichische
Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft), ging auf den
Paradigmenwechsel bis hin zur Nachhaltigkeit in der Bau- und
Immobilienbranche ein. "Ziel ist es, ein internationales
Zertifizierungs-System zu haben, das sich aus der Branche für die
Branche entwickelt, um alle Stakeholder zu erreichen und zu
vereinigen. Es gilt gemeinsam Marktkräfte zu nutzen", so Kaufmann.
Ziele des Handelns seien Transparenz, eine Professionalisierung sowie
eine internationale Verankerung der österreichischen Bau- und
Immobilienbranche.

Robert Gassner, Geschäftsführer der Gassner & Partner
Baumanagement GmbH, referierte über die Möglichkeiten von neuen
Gebäuden, jedoch nicht auf der grünen Wiese, sondern auf bereits
verbautem Gebiet, denn Nachverdichtung im städtischen Bereich liegt
voll im Trend.

"In Wien sind es 150.000 "Häuser" am Dach von bestehenden Häusern,
die auf ihre Errichtung warten, aber auch durch Sanierungen
bestehender Gründerzeithäuser ist einiges möglich, so Gassner."

Dr. Martin Teibinger, Bereichsleiter Bauphysik der Holzforschung
Austria, thematisierte in seinem Vortrag die Sanierung als Chance für
die Fertighausbranche. Er hob das Forschungsprojekt "Haus der Zukunft
plus" hervor. Im Fokus steht die Entwicklung und Markteinführung
wirtschaftlich umsetzbarer, innovativer technischer und
organisatorischer Lösungen im Sinne eines CO2-neutralen
Gebäudesektors. Die Vision für das "Gebäude der Zukunft" ist, die
energetische Effizienz derart zu erhöhen, dass die
treibhausrelevanten Emissionen drastisch reduziert werden.

FH-Prof. DI Dr. Rainer Stempkowski, Professor für Baumanagement
und Bauwirtschaft an der Donau-Universität Krems, ging in seinem
Referat auf die Aspekte der Nachhaltigkeit (wirtschaftlich,
gesellschaftlich und ökologisch) von Gebäuden ein. Zudem führte er
nachhaltiges Bauprojektmanagement mit Life Cycle Management aus:
"Ziel ist es, komplexe Bauprojekte nicht nur erfolgreich zu
entwickeln und abzuwickeln, sondern auch im Sinne des ganzheitlichen
Life-Cycle-Management-Ansatzes in Richtung Umsetzung, Betrieb und
Umnutzung weiter zu denken, so Stempkowski.

Mit einer zum Teil sehr angeregten Diskussionsrunde ging der erste
offizielle Tag des Fertighaus-Symposions zu Ende.

Am darauffolgenden Tag fand die jährliche Generalversammlung des
ÖFV (Österreichischer Fertighausverband) statt.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Knauf GesmbH
Mag.Andreas Bauer
e-mail:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KNA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel