Karlheinz Töchterle zur ÖAW: Alte Stärken in neuem Rahmen

Wissenschafts- und Forschungsminister bei der feierlichen Sitzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Wien (OTS) - "Die alten Stärken in neuem Rahmen ausspielen", ist für Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle der Kern des derzeitigen ÖAW-Reformprozesses. Bei der feierlichen Sitzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) betonte der Minister, dass der Prozess "Kontroverse bringt und Klugheit erfordert". Die Akademie sei "leistungsstark", nannte Töchterle als Beispiel die erfolgreiche Einwerbung von ERC-Grants. "Es gibt in der ÖAW eine Fülle exzellenter Institute, die weltweit mithalten können. Die Akademie hat die Aufgabe, Wissenschaft in freier Verantwortung zu betreiben und diese Aufgabe hat sie seit über 150 Jahren hervorragend wahrgenommen." Für eine positive Weiterentwicklung brauche es "Profilierung und Fokussierung. Wir stehen im Ministerium zur Restrukturierung und ich bin guter und sicherer Hoffnung, dass wir damit eine solide Basis für eine glänzende Zukunft legen."

Im Rahmen der im Vorjahr erstmals zwischen der Akademie und dem Ministerium unterzeichneten Leistungsvereinbarungen sollen die Mittel bestmöglich eingesetzt werden. "Es soll mit der Leistungsvereinbarung gesichert werden, was die Akademie seit jeher auszeichnet: Exzellenz in der Forschung und die notwendige Freiheit von Wissenschaft und Forschung, um mit den Mitteln etwas zu bewirken." Der Minister betonte in diesem Zusammenhang, dass es "eine Kunst und hohe Verantwortung ist, öffentliche Mittel - die noch dazu begrenzt sind -gerecht zu verteilen". Genau darum bemühe man sich auch im laufenden Reformprozess und es sei auch bereits gelungen, Impulse zu setzen, verwies Töchterle auf die "New Frontiers Groups", die acht Millionen Euro zusätzlich für innovative Spitzenforschung bringen und zur Profilschärfung beitragen.

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