Esterházy Gruppe - Bericht zum Wirtschaftsjahr 2011

Eisenstadt (OTS) -

  • Umsatzsteigerung auf Euro 38,6 Mio. - davon Euro 25,5 Mio. in Forst-, Landwirtschaft und Naturmanagement (+ 5,8 %) und Euro 6,3 Mio. im Bereich Immobilien (+21,6 %)
  • Besuchersteigerung von rund 10 % im Tourismus: 178.000 Besucher im Schloss Esterházy, 90.000 Besucher auf Burg Forchtenstein
  • Die Esterhazy Gruppe wies 2011 eine Wertschöpfung von Euro 32 Mio. aus, davon Euro 25,6 Mio. für die Region nördliches Burgenland

Die Esterházy Gruppe blickt erneut auf ein sehr positives Wirtschaftsjahr zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 erzielten die Esterházy Betriebe einen Umsatz von Euro 38,6 Millionen (+ 3,5 %). Vor allem die Bereiche Forst-, Landwirtschaft und Naturmanagement sowie Immobilien waren mit Euro 25,5 Mio. bzw. Euro 6,3 Mio. wiederum die stärksten Umsatzträger. Das Betriebsergebnis EBIT dieser Wirtschaftsbereiche lag bei Euro 6,5 Mio..
Alle fünf Unternehmensbereiche der Esterházy Gruppe zeugen von einer starken Entwicklung im Jahr 2011:

Forst-, Landwirtschaft und Naturmanagement

  • Umsatz 2011: 25,5 Millionen Euro
  • Einer der größten Forstbetriebe Österreichs: Der Holzumsatz konnte erneut stark auf insgesamt 300.000 Festmeter erweitert werden (+ 10 %). Etwas über 1/3 davon betrafen eigene Erntemengen
  • Im Bereich der Landwirtschaft - gänzlich biologisch bewirtschaftet - wurden auf 1.500 ha insgesamt Euro 1,4 Mio. umgesetzt

Im Wirtschaftsjahr 2011 konnte im Bereich Forst-, Landwirtschaft und Naturmanagement der Umsatz auf Euro 25,5 Mio. gesteigert werden (2010: 24,1 Mio.). Diese Steigerung ist auf gestiegene Rohstoffpreise, die Optimierung der internen Strukturen und eine Mengensteigerung im Holzhandelsbereich zurück zu führen.

Auf den eigenen Waldflächen werden jährlich rund 115.000 Festmeter Holz eingeschlagen, dies entspricht dem nachhaltigen Hiebsatz. Esterházy ist auch als Dienstleister für fremde Eigentümer tätig. So wurden 2011 durch die Handelseinheit in Österreich insgesamt rund 150.000 Festmeter Holz für dritte Eigentümer verkauft. Auch im Ausland, vor allem in Rumänien, Ungarn und der Slowakei ist Esterházy im Bereich der Bewirtschaftung und dem Holzhandel tätig. Diese Aktivitäten werden mit der Hilfe von Tochtergesellschaften umgesetzt und befinden sich in stetigem Wachstum. Die 2011 insgesamt vermarktete Holzmenge betrug rund 300.000 Festmeter.

Esterházy ist aber auch einer der größten Landwirtschaftsbetriebe in Österreich. 1.500 ha Landwirtschaftsflächen werden von zwei eigenen Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaftet - und dies zur Gänze biologisch. Neben Getreide betreibt Esterházy nun auch zahlreiche Sonderkulturen, wie Kürbis oder Speise-Mais. Seit 2011 engagiert sich Esterházy auch im Auf- und Ausbau von neuen Vermarktungsstrukturen, bis hin zum Endabnehmer bzw. Endverarbeiter. So werden Wildpasteten und Wildschinken oder auch Zuckermais direkt an Endkonsumenten in der Region verkauft.

Jagd und Fischerei haben seit jeher - insbesondere auch im Interesse eines gesunden Naturmanagements - eine große Bedeutung für die Forst- und Landwirtschaftsbetriebe der Gruppe. Die Jagden werden verpachtet oder in Form von Abschussverträgen vergeben. Esterházy bekennt sich seit über einem Jahrzehnt zum Prinzip der nachhaltigen Jagd. Im Jahr 2010 wurde ein neuer Kriterienkatalog für die nachhaltige Jagdwirtschaft entwickelt, der nun in Arbeitsgruppen definiert und operativ umgesetzt wird.

Der Bereich Forst- und Naturmanagement erfuhr auch eine personelle Änderung: Seit Mai 2011 leitet DI Matthias Grün den Unternehmensbereich Forst- und Naturmanagement, im Dezember erfolgte seine Ernennung zum Direktor.

Immobilien und Feriensiedlungen

  • Umsatz 2011: 6,3 Millionen Euro (+ 21,6 %)
  • Innerstädtische Wohnimmobilien: Schaffung von ca 2.000 m2 Wohnflächen in der Landeshauptstadt
  • Laufende Aufwertung der Freizeitsiedlungen durch Gewässermanagement und Infrastrukturverbesserungen

Auch der Immobilienbereich entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr positiv: Der Bereich verzeichnete einen Umsatz von Euro 6,3 Mio (+ 21,6 %).

Bauplätze, Stadt- und Wohnimmobilien

Als Grundbesitzer war Esterházy immer ein gewichtiger Partner für die Entwicklung in den Gemeinden des nördlichen Burgenlandes. In den letzten Jahren wurden auf Esterházy-Flächen über 100 neue Bauplätze geschaffen.

In Eisenstadt wurden innerstädtische Wohnimmobilien, zumeist in historischer Bausubstanz, nach modernen Ansprüchen saniert und vermietet. So wurden im letzten Jahr ca. 20 Wohneinheiten neu vermietet.

Feriensiedlungen: Gewässermanagement

Seit den 1960-er Jahren werden Seen- und Feriensiedlungen im nördlichen Burgenland entwickelt. Heute werden acht Anlagen mit über 2.500 einzelnen Mietparzellen betrieben. Damit ist Esterházy der führende Anbieter von derartigen Freizeitanlagen in Österreich.

Um die optimale Wasserqualität aufrecht zu erhalten, wurden an mehreren Seen umfangreiche gewässerökologische Untersuchungen durchgeführt und Maßnahmenpakete zur Erhaltung der Wasserqualität entwickelt. Dadurch kann die ausgezeichnete Qualität der Gewässer langfristig sichergestellt werden.

Qualitätssteigerungen in den Feriensiedlungen

Neben der langfristigen und nachhaltigen Sicherung der hohen Wasserqualität in den Feriensiedlungen ist auch die permanente Steigerung der Lebensqualität in den Liegenschaften eine der Kernaufgaben. Dies beinhaltet unter anderem die Neugestaltung der allgemeinen Flächen, und hier vor allem die der Badestrände. So wurde der Badestrand am Pöttschinger See im letzten Jahr saniert. 2012 sind umfangreiche gestalterische Maßnahmen an den Badestränden am Neufelder und am Neudörfler See mit beachtlichen Investitionskosten geplant.

Auch die laufende Erneuerung der technischen Infrastruktur in den Liegenschaften wurde im Jahr 2011 vorangetrieben. In der Feriensiedlung in Loretto wurden die Straßen neu errichtet. In anderen Siedlungen wurden die Kanalanlagen erneuert.

Schaffung neuer Parzellen

Auch 2011 wurden in bzw. im direkten Umfeld der bestehenden Ferienliegenschaften neue Parzellen geschaffen. Am Pöttschinger See sind in der zweiten Ausbaustufe sieben weitere Feriengrundstücke entstanden. Für 2012 und 2013 sind zwei größere Erweiterungen mit insgesamt 120 Parzellen geplant.

Historische Immobilien

  • Erste Aufgabe: Erhalt und kunsthistorische Aufwertung der Kulturdenkmäler und historischen Bauten
  • Projekt "Schlossbezirk Eisenstadt": Investment von 8,75 Mio. Euro seit Beginn
  • Laufende Sanierungen in allen Anlagen

Die Stiftungssatzungen von Esterházy bestimmen als erste Aufgabe den Erhalt, die kunsthistorische Aufwertung und die Bespielung der Kulturdenkmäler und der historischen Bauten, allen voran des Schlosses Esterházy. Die Gebäude sollen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Seit einigen Jahren arbeitet Esterházy auch am so genannten Projekt "Schlossbezirk Eisenstadt". Dieses umfasst die weitläufige Anlage von Schloss, Park, Orangerie und Stallungen, und will vorhandene und in Planung befindliche kulturelle, touristische, gastronomische und gewerbliche Einheiten bzw. Einrichtungen miteinander vernetzen. Das Ziel ist die Schaffung eines attraktiven Gesamtbildes, um von den Synergieeffekten profitieren zu können. Das Zentrum, sowohl räumlich als auch thematisch bildet das Schloss Esterházy. In den letzten acht Jahren wurden in diesen Bereich rund 8,75 Millionen Euro investiert. Kaum ein anderes privates Unternehmen investiert dermaßen viel in die Erhaltung wertvoller Kulturgüter -und das ohne nennenswerte öffentliche Subventionen.

Bauliche Maßnahmen seit 2004 im Schlossbezirk

Den Start machte die Errichtung des Bürogebäudes der Esterházy-Betriebe, des "Henricihofes" im Jahr 2004 (Kosten: 4,1 Millionen Euro). Die Errichtung des Café Maskaron und die Sanierung der Sala Terrena im Schloss-Innenhof, die heute die Ausstellung "Haydn Explosiv*2012" beheimatet, fielen in die Vorbereitungszeit zum Haydnjahr 2009 und kosteten rund 1,75 Millionen Euro. 2010, nach der Rücknahme des Schlosses in die Eigenverwaltung, wurden der Ticketing-Bereich und der Schloss-Shop neu gestaltet (Kosten: 500.000 Euro).

Auch die laufende Neugestaltung des Restaurants Henrici seit dem Jahr 2009 (1,3 Millionen Euro) fällt in diese Zuständigkeit. Den letzten Schliff erhielt das Restaurant im Jänner 2012 mit der Sanierung der Sanitäranlagen. Das Restaurant Henrici erfreut sich sowohl bei in- als auch ausländischen Gästen großer Beliebtheit und hat sich zu einem attraktiven Anziehungspunkt auf dem Schlossplatz entwickelt. Neben dem stilvollen Ambiente im Lokal und der Terrasse vor der historischen Kulisse des Schlosses schätzen die Gäste des Henrici die hochwertige Küche mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Restaurant erhielt im Herbst 2011 seine erste Gault-Millau Haube. Küchenchef Michael Rabina beschäftigt ein Team von 22 Mitarbeitern.

Die Vielfalt der burgenländischen Weine macht die Vinothek Selektion Burgenland vis-a-vis vom Schloss Esterházy erlebbar. Diese wurde mit einer Gruppe von Winzern im März 2011 eingerichtet. Die historische Architektur der Stallungen geht in der neuen Vinothek mit Elementen modernen Designs eine einzigartige Verbindung ein. Die Selektion Vinothek Burgenland wurde von einem Designerteam und einem speziellen Lichtplaner gestaltet und wird vom Publikum sehr gut angenommen.

Laufende Sanierungen

Neben Neu- und Umbauten sind laufende Sanierungs- und Restaurierungstätigkeiten Bestandteil der täglichen Arbeit von Esterházy. Bei den Aufwertungen wird bewusst auf eine hohe Nutzerfreundlichkeit sowie eine moderne und attraktive Architektursprache gesetzt. Viele Sanierungsmaßnahmen waren in den letzten Jahren notwendig, um die historische Substanz des Schlossbezirkes zu wahren. Dies waren zum Beispiel:

Sanierung Stallungen: Beginnend mit November 2010 wurden der Ost-und Westtrakt sowie die beiden Portici trockengelegt und saniert. Seit der Errichtung im Jahr 1793 war dies die erste vollständige Sanierung. Auch die Putzfassungen der Stallungen zur Schlossplatzseite hin sollen erneuert werden. Die Steinteile von Attika und Gesims östlich und westlich der Passage sind ebenfalls dringend sanierungsbedürftig.

Sanierung Durchgang Schlosshof (Holzstöckl): Das historische Holzstöcklpflaster war durch jahrzehntelange Abnützung nicht mehr sicher begehbar. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt wurde eine Lösung gefunden, noch verwendbare historische Holzstöckl gemeinsam mit neuen Teilen zu einem ansprechenden und vor allem auch trittsicheren Belag zu verarbeiten. In diesem Zusammenhang wurde auch die Eingangshalle mit einer neuen Beleuchtung versehen.

Sanierung Dach Portikus

Die Dachhaut des nördlichen Portikus ist massiv undicht. Eine Sanierung im Jahr 2006 erfolgte nicht umfassend, bzw. ist in Teilbereichen unterlassen worden. Es herrschte hoher Handlungsbedarf, da die Statik des Tragwerkes bereits merklich beeinträchtigt war. Seit April 2012 wird nun diese Dachhaut restauriert.

Sanierung Hoffassade

Der Erhaltungszustand der Hoffassaden im Schloss Esterházy ist insgesamt als schlecht zu bezeichnen. Die letzte Gesamtrestaurierung der Fassade wurde in den 1970er Jahren durchgeführt. Anfang 2011 wurden an den Hoffassaden akute Schäden festgestellt, die eine sofortige Notsicherung notwendig machten. Im Bereich des Konsolgesimses, mussten zum Schutz der Besucher Sicherungsnetze an den Konsolbalken angebracht werden. Dauerhafte Sicherungen können allerdings nur mit einer vollständigen Fassadenrestaurierung verbunden sein, daher erfolgt die Sanierung seit März 2012 in vier Teilschritten: der Umfang reicht von restauratorischen Putzsanierung über Fenstersanierung bis zu Arbeiten am Dachstuhl.

Das Weingut Esterházy

  • Umsatz steigt auf 2,3 Millionen Euro, Verkauf über 500.000 Flaschen
  • Erfolgreiche Präsentationen in den USA und in Singapur
  • Zahlreiche Auszeichnungen für die Spitzenweine

Der Umsatz des Weinguts betrug im Geschäftsjahr 2011 Euro 2,3 Mio.. Zum ersten Mal wurden über 500.000 Flaschen im In- und Ausland verkauft.

Marktentwicklung: Esterházy auf Erfolgskurs in der Neuen Welt und Asien

Mitte April 2011 startete das Weingut Esterházy seine erste USA-Tour, um den nordamerikanischen Weinmarkt zu erobern. In den Metropolen New York, Washington D.C. und Chicago wurde in Kooperation mit dem Exklusiv-Vertriebspartner für die USA Wein-Bauer Inc. zu exklusiven Events eingeladen. Das Weingut Esterházy trat als Botschafter der burgenländischen Geschichte, Kultur, Kulinarik und Weinvielfalt auf und begeisterte eine prominente Gästeschar aus Politik, Wirtschaft und Presse.

Auf reges Interesse der örtlichen Presse und Entscheidern aus der Weinszene Singapurs traf das Weingut Esterházy im November bei der ersten offiziellen Präsentation der Weine im südostasiatischen Stadtstaat. Singapur avancierte zu einer der ersten Business-Adressen der Welt und etablierte eine fantastische Hotel-, Restaurant- und Bar-Szene, von denen die Esterházy Weine nur profitieren.

Hohe Punktezahlen, Gold und Auszeichnungen: Esterházy Weine waren auch 2011 bei vielen Auszeichnungen vorne dabei

Der Reigen der hohen Bewertungen, mit denen die Esterházy Weine schon 2010 auf internationalem Parkett bedacht wurden, setzte sich auch 2011 fort: Zweimal konnte die Höchstwertung von 5 Gläsern im Weißweinguide der ÖGZ (Österreichische Gastronomie & Hotel-Zeitung), errungen werden. Der Falstaff verlieh fünf Esterházy-Weinen, wie z.B. dem Pinot Blanc Tatschler 2009 oder dem Chardonnay Lama 2009 über 90 Punkte; ersterer gewann zudem auch die begehrte Falstaff Burgunder Trophy 2011. Die Trockenbeerenauslese 2009 errang Gold bei der Monde Selection 2011 in Brüssel. Gold durfte auch der Blaufränkisch Föllig 2008 beim International Wine Guide 2011 mit nach Hause nehmen.

Esterházy präsentierte sich im Jänner 2012 als der offizielle Weinsponsor des 57. Viennese Opera Ball in New York und stand damit im Zentrum einer unvergesslichen Ballnacht im Waldorf Astoria Hotel in New York. Das Ballgeschenk, eine Flasche "Estoras Blaufränkisch & Cabernet Sauvignon 2009" wurde vom renommierten US Weinmagazin "Wine Enthusiast" mit 92 Punkten bewertet.

Auch die Reihe der Weinverkostungen von internationalen Wein-Kapazitäten wurde fortgesetzt. Jancis Robinson, Master of Wine und eine der renommiertesten Koryphäen der internationalen Weinszene, leitete im Haydnsaal auf Schloss Esterházy die von der Selektion Vinothek Burgenland organisierte Degustation "Burgenland und der Rest der Welt".

Tourismus und Kulturprogramme

  • Besucher 2011: 178.000 im Schloss Esterházy, 90.000 auf der Burg Forchtenstein
  • festival Esterházy 2011 erstmals im Schloss, 2012 Fortsetzung des erfolgreichen Konzertformates

Das Jahr 2011 übertraf alle bisherigen Besucherergebnisse im Schloss Esterházy: Insgesamt besuchten über 178.000 Besucher das touristische Wahrzeichen des Burgenlandes, was eine Steigerung von rund 10% zum Vorjahr bedeutet. Das erste Quartal 2012 verlief großartig: bis Ende April besuchten rund 16.500 Gäste die Ausstellungen im Schloss, das sind gut 28 Prozent mehr als in den ersten vier Monaten des Vorjahres. Die Burg Forchtenstein konnte wie schon in den vergangenen Jahren als beliebtes Ausflugsziel, vor allem für Familien, punkten und lockte 90.000 Besucher aus dem In- und Ausland an.

2011 fand das erste festival Esterházy im Schloss Esterházy statt - ein hochkarätiges Konzertprogramm, das internationale Stars und viele Konzertbesucher nach Eisenstadt lockte. Auch 2012 wird das erfolgreiche Musikformat fortgesetzt.

Wertschöpfung durch touristische und Wirtschaftsaktivitäten von Esterházy

Die touristischen Aktivitäten der Esterházy Betriebe sind natürlich auch wichtige Wirtschaftsfaktoren, die belebend auf die Wirtschaft der Region wirken, so wie das gesamte Unternehmen mit all seinen Aktivitäten sehr positiv auf die Wirtschaft der Region wirkt.

Eine Studie von Prof. Gottfried Haber (CBSC Unternehmensberatung, Uni Graz) untersucht die wirtschaftlichen Effekte, die Esterházy als Unternehmen in der Region generiert. Das Besondere an dieser Studie ist, dass nicht nur die direkten und indirekten Effekte ausgewiesen werden. Die Studie bezieht auch sekundäre Effekte wie Kaufkrafteffekte durch Einkommensbezieher im Unternehmen und bei den vorgelagerten Unternehmen ein.

Im Jahr 2011 haben die Esterházy Betriebe insgesamt einen Wertschöpfungseffekt von 32 Millionen Euro erzielt.

Dieser Wert errechnet sich aus der direkten Wertschöpfung von 21,2 Millionen Euro (da die Esterházy Betriebe Leistung mit Hilfe von Beschäftigten und anderen Produktionsfaktoren erbringen, die sich auf regionale Wirtschaftsleistung, Beschäftigung und Wertschöpfung auswirken), plus vorgelagerte Stufen - also Vorleistungen von Lieferanten etc. - wodurch weitere 7,5 Millionen Euro an Wertschöpfung hinzukommen. Kaufkrafteffekte (=sekundäre Wertschöpfung) ergeben weitere 3,4 Millionen Euro.
Von der gesamten Wertschöpfung wurden regional (bezogen auf das Bundesland Burgenland) im Jahr 2011 25,6 Millionen Euro an Wertschöpfungseffekten inklusive Folgeeffekten erzielt.
Das heißt: Pro 100 Euro direkter Effekte (Wertschöpfung und Beschäftigung im Unternehmen selbst) werden letztlich 150 Euro an Wertschöpfung generiert.

Die wirtschaftlichen Effekte beschränken sich aber nicht nur auf die unmittelbaren Aktivitäten des Unternehmens selbst, sondern ziehen eine ganze Reihe von Folgeeffekten nach sich.

Mit über 33 Prozent sind Beherbergungsbetriebe und Gaststätten die größten Nutznießer, gefolgt von der Baubranche (12,5 Prozent) und unternehmensbezogenen Dienstleistern (9 Prozent). Auf Platz 4 und 5 rangieren Handelsvermittlungs- und Großhändlern (6,6 Prozent) und Energieversorger (4,5 Prozent).

Jeder Arbeitsplatz bei Esterházy bedingt einen weiteren Arbeitsplatz im Burgenland

Zusätzliche Wertschöpfung ergibt sich aber auch durch Esterházy als einen der wichtigsten Arbeitgeber des Burgenlandes. Im Jahr 2011 beschäftigen die Esterházy Gruppe ca. 280 Personen beschäftigt. Durch vorgelagerte Stufen resultiert ein weiterer Beschäftigungseffekt von 242 Personen. Durch die Esterhazy Betriebe ergibt sich im Jahr 2011 somit inkl. Kaufkrafteffekten ein gesamter Beschäftigungseffekt von 537 Arbeitsplätzen.

Insgesamt 248 Personen stammen aus der Region (Burgenland). Inklusive vorgelagerter Effekte und sekundärer Effekte konnten regional somit insgesamt 488 Arbeitsplätze durch die Esterházy Betriebe geschaffen werden.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2960

Rückfragen & Kontakt:

Esterházy Betriebe
Mag. Christina Zwickl, M.A.
Tel.: 02682/63004-415 Fax -499
Mail: c.zwickl@esterhazy.at

Mag. (FH) Barbara Wagner-Gmeiner
Tel.: 02682/63004-410 Fax -499
Mail: b.wagner-gmeiner@esterhazy.at
www.esterhazy.at

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