JG Wien Gremel/Liebich: Gemeinsam gestalten wir Europa!

Zeit wird's für Wachstum und Beschäftigung in der EU

Wien (OTS/SPW) - "Europa soll und muss viel mehr sein als nur ein gemeinsamer Markt", so der Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Wien Marcus Gremel anlässlich des heutigen Europatags, denn "ein Europa, wie wir es uns vorstellen, stellt sich sowohl globalen als auch lokalen Problemen und Herausforderungen - egal ob im Bereich Beschäftigung, Gesundheit, Soziales, Wirtschaft oder Bildung -gleichermaßen und findet europäische Lösungen im Interesse aller BürgerInnen!" Ähnlich argumentiert der Leiter der JG Wien-Europa-Projektgruppe Thomas Liebich: "Das Fortbestehen der Europäischen Union kann nur durch 'mehr Europa' gewährleistet werden. Die Wahlen in Frankreich und Griechenland haben deutlich gezeigt, dass Europa wieder dringend mehr politische Solidarität und wirtschaftliches Wachstum braucht. Denn sakrosankte Spardiktate und Schuldenbremsen á la 'Merkozy' wiederholen nur bekannte Fehler der 1930er-Jahre!"****

"Die unmittelbaren Reaktionen auf die Wirtschaftskrise von 2008 -also staatliche Investitionen zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung - haben sich als vollkommen richtig und notwendig erwiesen. Denn reines 'Kaputtsparen', wie derzeit an Griechenland vorexerziert, verschärft und beschleunigt die Abwärtsspirale und stürzt damit tausende Menschen in Armut und Hoffnungslosigkeit", analysiert Gremel und ergänzt: "Die österreichische Bundesregierung bemüht sich den Spagat zwischen Sparmaßnahmen und Zukunftsinvestitionen zu schaffen. Allerdings brauchen wir keine Schuldenbremse in der Bundesverfassung, sondern wir brauchen politischen Mut für ein gerechtes Steuersystem. Zeit wird's für eine Reform bei der Steuern auf Vermögen und Grundbesitz deutlich erhöht und der Faktor Arbeit endlich entlastet wird!"

"Den heurigen Europatag haben wir genutzt, um eine Aufklärungskampagne zu den erreichten Vorteilen und unseren politischen Zielen für die Zukunft Europas - unter www.nEUropa.at -zu starten", erklärt Projektgruppenleiter Liebich: "Auch Österreich hat während der Krisenjahre vom gemeinsamen Euro und der Solidarität der anderen Mitgliedsstaaten profitiert, daher müssen wir endlich die nationalen Barrieren in unseren Köpfen und Herzen überwinden, um Europa endlich nach unseren Wünschen zu gestalten und gemeinsam weiterzuentwickeln!"

"Für uns ist Europa wesentlich mehr, als nur ein gemeinsamer Markt oder die bloße Hülle eines unsolidarischen Staatenbunds", betonen Gremel und Liebich unisono: "Daher sprechen wir uns auch klar für das langfristige Ziel von 'Vereinigten Staaten von Europa' aus. Wir wollen ein neues, soziales und solidarisches Europa in dem endlich wieder die Menschen im Mittelpunkt stehen!" (Schluss) tl

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