Korun und Schwentner: Konkrete Maßnahmen statt leerer Versprechen gegen Zwangsheirat

Schaffung einer Notwohnung überfällig

Wien (OTS) - "Die Bundesregierung hat Zwangsheirat bisher hauptsächlich verbal bekämpft statt konkrete Maßnahmen für den Schutz von Betroffenen wie z.B. die im Regierungsübereinkommen schon lange vorgesehene Notwohnung zu schaffen. Dass nach jahrelangen Ankündigungen diese endlich geschaffen werden soll, ist erfreulich. Zusätzlich braucht es aber auch ein eigenständiges Aufenthaltsrecht für betroffene Frauen und Mädchen, damit sie auch rechtlich geschützt sind", fordert die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Alev Korun, und die Frauensprecherin Judith Schwentner.

"Ich freue mich sehr über die Initiative vom Verein Orient Express, der seit Jahren betroffene Frauen und Mädchen unterstützt und auf das Thema aufmerksam macht, und werde Grüne Vorschläge zur Verhinderung von Zwangsheirat bei der Podiumsdiskussion der Konferenz am Freitag thematisieren", sagt Korun. "Auch Frauenministerin Heinisch-Hosek muss sich vehement für ein eigenständiges Aufenthaltsrecht von betroffenen Frauen einsetzen, damit diese endlich besser geschützt sind", fordert Schwentner.

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