Moser: Bures muss Lösung für Lärmgeplagte an Innkreisautobahn finden

Hinhaltetaktik und Ungleichbehandlung nicht länger tragbar

Wien (OTS) - "Schon seit Jahren herrscht unerträglicher Lärm an der Innkreisautobahn A8. Er liefert Zündstoff, speziell zwischen den Betroffenen und der lösungs-unwilligen Bundespolitik samt ASFINAG. Lärmgeplagte BürgerInnen und Lokalpolitik sind zu Recht erbost. Bundesministerin Bures muss den Lärmschutz an der A8 endlich zur Chefinnensache machen und dringend benötigte Maßnahmen zur Lärmentlastung veranlassen", fordert Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen, anlässlich der Autobahnblockaden im Innkreis.

Die ASFINAG und das Verkehrsministerium lehnen sich einfach zurück und argumentieren gegen Lärmschutzmaßnahmen mit längst widerlegter Basis: Beispielsweise wird bei der Lärmschutz-Dimensionierung so getan, als ob alle Kfz sich an die Tempolimits halten. Dabei ist die nächtliche Tempolimit-Missachtung (im Durchschnitt 88 statt erlaubten 60 km/h) durch nahezu 100 Prozent der LKW seit Jahren belegt und ungelöst. "Dazu kommt noch die Ungleichbehandlung an der A8 selbst. An einigen Abschnitten der Autobahn A8 wird beim Lärmschutz gespart, zugleich werden etwa an der Tauernautobahn in Herkunftsgemeinden von ASFINAG-Managern großzügig Lärmschutzmaßnahmen gesetzt", kritisiert Moser.

"Statt hunderte Mio. Euro in Sinnlosprojekte wie etwa den Linzer Westring-Torso zu stecken, sollten ASFINAG & Co in den Lärmschutz für betroffene Regionen und Menschen investieren. Ministerin Bures muss endlich die Zügel in die Hand nehmen und rasche Lösungen finden", appelliert Moser.

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