BM Schmied: Neue Mittelschule ist größtes Schulentwicklungsprojekt der Zweiten Republik

Bildungsministerin bei "Vernetzungstreffen Neue Mittelschule" - NMS ist Schule der Zukunft

Wien (OTS/SK) - Mehr als 800 Pädagoginnen und Pädagogen sowie Bildungsexpertinnen und -experten haben gestern und heute, Dienstag, am "Vernetzungstreffen Neue Mittelschule" im Austria Center Vienna teilgenommen. Unter dem Motto "Zukunft gestalten - Neues Lernen" ging es um den Erfahrungsaustausch und um die Diskussion von Impulsen zur Entwicklung der Neuen Mittelschule (NMS). Bildungsministerin Claudia Schmied unterstrich in einem Pressegespräch, dass die Neue Mittelschule als Schule der Zukunft "das größte Schulentwicklungsprogramm der Zweiten Republik" sei. Das Besondere an der NMS als Leistungsschule für Zehn- bis 14-Jährige mit einer neuen Lernkultur liege auch darin, dass "alle Standorte miteinander vernetzt sind", sagte Schmied mit Blick auf die Entwicklungsbegleitung und auf die regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen. Bei diesen Treffen steht eine Kultur des Gelingens und das "Ja, wir schaffen das" im Vordergrund. Alle, die aktiv an der NMS mitarbeiten, "gewinnen hier Kraft, Stärke und Selbstbewusstsein", sagte die Bildungsministerin. ****

Die Vernetzungstreffen seien auch deshalb so wichtig, weil es von entscheidender Bedeutung ist, dass die "Innovativen gestärkt und begleitet werden, sich verbinden und gegenseitig Kraft geben", betonte Schmied. Die Neue Mittelschule, die Kompetenzorientierung, respektvollen Umgang und individuelle Förderung miteinander verbindet, führe auch dazu, dass die spätere Bildungswegentscheidung gut vorbereitet wird, sagte Ministerin Schmied zu den vielen Vorteilen der NMS. Der deutsche Wissenschafter Günter Funke, der beim Vernetzungstreffen eine Keynote zum Thema "Wer Bildung will, muss Beziehung schaffen" hielt, betonte, dass Kinder für Leistung Grundlagen brauchen. Diese Grundlagen könnten nicht in Angst bestehen, sondern in Ich-Stärke und Selbstwert. Auch hierzu leistet die Neue Mittelschule dank bester Qualität im Lernen und Lehren einen entscheidenden Beitrag.

Neben der Keynote des deutschen Logotherapeuten Funke und einer weiteren Keynote zum Thema "Lehren und Lernen bedingen einander -aber wie!?" standen beim Vernetzungstreffen auch Workshops und ein Bildungsdiskurs am Programm. Außerdem stellten die Autorinnen Johanna F. Schwarz und Tanja Westfall-Greiter ihr Buch "Lernen als bildende Erfahrung" vor. Pädagogisches Anliegen des Buches ist es, die Erfahrungen des Lernens herauszufinden und für die Kraft des Lehrens auszuschöpfen. (Schluss) mb/bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0006