Aviso Zeta AG (vormals Constantia Privatbank AG) wird gegen erstinstanzliches Urteil eines Bezirksgerichts berufen -

Richtigstellung durch die Obergerichte erwartet

Wien (OTS) - Heute hat das Bezirksgericht für Handelssachen Wien
in einem erstinstanzlichen Urteil ohne Beweisverfahren zu Gunsten einer Klägerin entschieden. Dagegen wird die Aviso Zeta AG berufen und man ist überzeugt, dass wie bereits in vielen anderen Fällen die Obergerichte zu im Sinne der Aviso Zeta AG entscheiden werden.

Stefan Frömmel, Vorstand der Aviso Zeta AG, erklärt zum vorliegenden Fall: "Entgegen den Behauptungen der Kanzlei Poduschka kann bei einem erstinstanzlichen Urteil eines Bezirksgerichts keinesfalls von einer 'Niederlage' oder 'Schlappe' der Aviso Zeta AG gesprochen werden. Vielmehr erwarten wir eine Richtigstellung durch die Obergerichte."

Gegenständlich handelt es sich laut Frömmel um ein Verfahren vor dem Bezirksgericht, bei dem die Klägerin nunmehr behauptet, dass es sich bei dem veranlagten Betrag um Mündelgeld handelt. "Bezeichnend ist, dass diese Behauptung noch in der Klage mit keinem Wort erwähnt, sondern eigenartigerweise erst viel später vorgebracht wurde. Dies verwundert aber insofern nicht, als die Eltern der Klägerin beim Kauf der Aktien bereits ausdrücklich bestätigt haben, dass es sich nicht um Mündelgeld, sondern um Geld der Eltern handelte, das diese der Klägerin zum Erwerb der Aktien schenken. Dementsprechend wurde soweit ersichtlich auch das Geld vom Konto der Eltern und nicht vom Sparbuch der Klägerin an die Bank überwiesen", führt Frömmel weiter aus. Daraus resultieren berechtigte Zweifel der Aviso Zeta AG, die einen Nachweis wollte, dass es sich tatsächlich um Mündelgeld handelte. Ein anderes Vorgehen ist schon aus Gründen der Gleichbehandlung aller Anleger nicht möglich. Diesen Nachweis konnte die Klägerin im Verfahren nicht erbringen. Das Gericht hat der Klägerin dennoch geglaubt und das erstinstanzliche Urteil ohne Beweisverfahren verkündet.

"Einem solchen Vorgehen der Untergerichte, einen Prozess ohne Beweisaufnahme zu beenden, wurde bereits in der Vergangenheit von den Obergerichten eine klare Absage erteilt. Die Aviso Zeta AG wird daher gegen das Urteil berufen, damit geklärt werden kann, ob es sich um Mündelgeld handelt. Auch von der gegnerischen Seite wird man dieses Vorgehen nach rechtsstaatlichen Prinzipien zur Kenntnis nehmen müssen", so Stefan Frömmel abschließend.

Über Aviso Zeta AG

Die Aviso Zeta AG, vormals Constantia Privatbank AG, ist die ehemalige externe Managementgesellschaft der Immofinanz AG und seit 2010 eine 100%ige Tochtergesellschaft der IMMOFINANZ Group.

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