Wiener Festwochen 2012 im ORF: Live-Übertragung der Eröffnung mit Jubiläumsfinale von "Eurovision Young Musicians"

Am 11. Mai um 21.20 Uhr in ORF 2 und 3sat

Wien (OTS) - Am Freitag, dem 11. Mai 2012, ist es wieder so weit:
Die 61. Wiener Festwochen werden am Rathausplatz eröffnet. Als Höhepunkt der Gala, die ab 21.20 Uhr in ORF 2 und 3sat live übertragen wird (sowie auch via http://TVthek.ORF.at als Live-Stream und Video-on-Demand verfügbar ist), steht das große Finale des zweijährlich stattfindenden Klassik-Nachwuchswettbewerbs "Eurovision Young Musicians" auf dem Programm. Dieser feiert 2012 sein 30-jähriges Bestehen und findet heuer wieder mit österreichischer Teilnahme in Person des virtuosen 17-jährigen Geigers Emmanuel Tjeknavorian als einer von sieben vielversprechenden Finalisten statt. Aber nicht nur am Eröffnungstag, auch darüber hinaus präsentiert der ORF zum Thema Wiener Festwochen 2012 ein umfangreiches TV- und Radioangebot. Dieses wurde - gemeinsam mit dem Festwochen-Eröffnungsprogramm und den sieben Nachwuchskünstlern von "Eurovision Young Musicians 2012" - heute, am Dienstag, dem 8. Mai, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Rathausplatz-Bühne vorgestellt.

Der Kulturevent in TV und Radio: Eröffnung, Dokumentationen, "Kulturmontag" u. v. m.

Bis 17. Juni präsentiert das traditionelle Wiener Kulturfestival an mehr als 30 verschiedenen Spielstätten insgesamt 36 aufsehenerregende internationale wie heimische Produktionen aus den Sparten Theater, Musik, Performance, Tanz und Film als zeitkritische und offenherzige Analyse unserer Gesellschaft. Nach einer bereits am 6. Mai gesendeten Doku über 30 Jahre "Eurovision Young Musicians", der bevorstehenden Live-Eröffnung am 11. Mai und umfassender aktueller TV-Kulturberichterstattung in den Monaten Mai und Juni präsentiert ORF 2 am 13. Mai, um 10.15 Uhr als Festivalüberblick eine weitere Doku mit dem Titel "Blick-Verschärfung: Die Wiener Festwochen 2012" (um 17.40 Uhr auch in ORF III Kultur und Information). Außerdem setzt der "Kulturmontag" am 14. Mai, um 23.15 Uhr, einen Festwochen-Schwerpunkt. Ö1 berichtet ebenfalls aktuell und präsentiert in den nächsten Wochen nicht weniger als 19 Festwochenkonzerte. FM4 gibt mit regelmäßigen Festwochen-Tipps on air und online einen Überblick über die interessantesten Produktionen. Und auch in der aktuellen Kulturberichterstattung der ORF-Landesstudios, von ORF.at und ORF TELETEXT sind die Wiener Festwochen 2012 zentrales Thema.

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: "ORF, 3sat und rund ein Dutzend weitere europäische Sender übertragen"

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl:
"Musik verbindet, Musik geht über Grenzen hinaus: Das konnten wir erfolgreich im Vorjahr zeigen, als wir im Rahmen der Festwochen-Eröffnung mit unserem landesweiten Chorwettbewerb ganz Österreich zum Singen gebracht haben, und heuer zeigen wir das wieder mit der Jubiläumsausgabe von 'Eurovision Young Musicians'. Die Menschen sind sehr interessiert, junge Musiker zu sehen und ihre Leidenschaft zu teilen. Deshalb freut es mich besonders, dass nicht nur der ORF und 3sat das Finale vom Rathausplatz übertragen werden, sondern rund ein Dutzend weitere europäische Sendeanstalten. Ich hoffe, dass das am Freitag wieder ein toller Abend wird, und bedanke mich bei allen Partnern, die diesen Wettbewerb gemeinsam mit uns zu einer großen und lebendigen Show machen."

Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien:
"Es freut mich, dass wir die Festwochen-Pressekonferenz an dem heutigen Datum abhalten, denn der 8. Mai ist der Tag, an dem Europa die Befreiung vom Nationalsozialismus begeht. Das ist ein gutes Zeichen, weil wir mit diesem Festival und dem Wettbewerb 'Eurovision Young Musicians' das feiern, was Europa ausmacht: das Bunte, die unterschiedlichen Kulturen, die eine Bereicherung sind und keine Gefahr. Der Eröffnungsevent zeigt, dass Europa ein Europa der Kultur ist und dass die jungen Menschen in Europa Musik machen und in einer friedvollen Art miteinander musizieren können. 'Eurovision Young Musicians' ist sozusagen die Antwort auf die vermeintliche europäische Krise."

Wolfgang Wais, Geschäftsführer Wiener Festwochen:
"Die Festwochen sind ein internationaler Treffpunkt, denn wir haben Produktionen aus Südamerika, China, Ungarn und vielen anderen Ländern. Der völkerverbindende Gedanke der Kultur wird hier täglich gelebt." Und zu "'Eurovision Young Musicians": "Wenn man das Semifinale gehört hat, ist man erstaunt, auf welchem hohen Niveau diese jungen Musiker unterwegs sind."

Vladislav Yakovlev, EBU Executive Supervisor:
"Dieses Finale am 11. Mai ist ein besonderer Event für uns alle, weil wir heuer 30 Jahre 'Eurovision Young Muscians' feiern. Das erste Finale war am 11. Mai 1982. Daher bin ich sehr glücklich, diese Veranstaltung für die EBU betreuen zu können."

Cornelius Meister, Chefdirigent des ORF-Radio-Symphonieorchesters:
"Ich bin heute vielleicht der glücklichste Mensch, weil ich an dieser Eröffnung gleich in verschiedenen Funktionen teilnehmen darf: Als Leiter des RSO werde ich mit Martin Grubinger und mit Mnozil Brass spielen (Anmerkung: Grubinger moderiert den Abend und wirkt als Multi-Percussionist solistisch mit, ebenso wie die Gruppe Mnozil Brass) und außerdem noch sieben Stücke ganz unterschiedlicher Art mit den 'Eurovision Young Musicians' einstudieren. Das ist etwas Besonderes, weil da Klassiker ebenso dabei sind wie neuere Werke, aber auch sehr ungewöhnliche Instrumente wie das Kanun oder das Cimbalom zum Einsatz kommen. Und das RSO muss sehr flexibel sein, schließlich haben wir erst am Sonntag erfahren, welche sieben Stücke das sind."

Die sieben "EYM 2012"-Finalisten: Von Armenien bis Weißrussland, von Cimbalom bis Violine

Nach 2006, 2008 und 2010 bereits zum vierten Mal werden die Wiener Festwochen mit dem Finale des Wettbewerbs "Eurovision Young Musicians" eröffnet. Klassik-Stars wie Lidia Baich, Julian Rachlin und Julia Fischer gingen bereits aus dem renommierten Nachwuchscontest - eine Koproduktion von EBU, Wiener Festwochen und ORF - hervor. Heuer, im Jubiläumsjahr des Bewerbs, wird der hochbegabte Violinist Emmanuel Tjeknavorian, gebürtiger Wiener mit armenischen Wurzeln, vor der stimmungsvollen Kulisse des Rathausplatzes die rot-weiß-rote Fahne im diesjährigen Finale hochhalten. Mit dem dritten Satz des Violinkonzerts von Jean Sibelius tritt er gegen sechs weitere Solistinnen und Solisten aus ganz Europa, alle nicht älter als 19 Jahre, an. Diese sind: Narek Kazazyan (Kanun) aus Armenien, Alexandra Dzenisenia (Cimbalom) aus Weißrussland, Michaela Spacková (Fagott) aus der Tschechischen Republik, Dominic Chamot (Piano) aus Deutschland, Eivind Holtsmark Ringstad (Viola) aus Norwegen und Jagoda Krzeminska (Flöte) aus Polen. Begleitet werden die sieben Finalisten vom ORF-Radio-Symphonieorchester (RSO) unter der Leitung seines Chefdirigenten Cornelius Meister. Weiters wirken im Rahmen der Live-Eröffnungsgala, die der ORF als Host-Broadcaster mit insgesamt zehn Kameras überträgt (Regie: Karina Fibich), Mnozil Brass und Martin Grubinger, Multi-Percussionist und Moderator des Abends, solistisch mit.

Mehr über Austro-Hoffnung Emmanuel Tjeknavorian

Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 als Sohn einer Musikerfamilie in Wien geboren, ist aber in Armenien aufgewachsen, wo er mit sechs Jahren ersten Geigenunterricht bei Prof. P. Haykazyan erhielt, später war er Schüler von Prof. A. Mkrtchian. Seit September 2007 lebt er wieder in Wien und studiert bei Prof. A. Winokurow sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Professor Gerhard Schulz. Als Siebenjähriger trat Emmanuel Tjeknavorian erstmals öffentlich mit Orchester auf. Mit neun Jahren folgte seine Aufnahme als Stipendiat in die Vladimir-Spivakov-Stiftung, die ihm das Musizieren und Konzertieren in verschiedenen Ländern ermöglichte. Als Zehnjähriger gab er in Eriwan seinen ersten Soloabend und trat beim - von Maestro Vladimir Spivakov - veranstalteten, zweiten Internationalen Festival "Moskau empfängt Freunde" auf.

Tjeknavorian ist Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, u. a. des Nussknacker- Wettbewerbs in Moskau, des Andrea-Postacchini-Wettbewerbs in Italien und des Bundeswettbewerbs Prima la Musica in Salzburg. Im September 2011 hat er beim 18. Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb den zweiten Preis errungen.

Der junge Künstler gab bereits mehrere Recitals in verschiedenen Ländern und hatte solistische Auftritte mit zahlreichen Orchestern wie dem Kammerorchester Musica Viva im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums und dem Staatlichen Symphonieorchester Russlands im Moskauer Tschaikowsky-Konzertsaal. Als Gewinner des Musica-Juventutis-Wettbewerbs wird Emmanuel Tjeknavorian in der Saison 2012/13 im Wiener Konzerthaus auftreten.

Mehr Informationen zu den einzelnen ORF-Programmpunkten anlässlich der Wiener Festwochen 2012 sind unter presse.ORF.at, oe1.ORF.at oder fm4.ORF.at abrufbar.

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