FPÖ-Kickl: Totengedenken ist kein Grund für linke Randale

Alle Opfer der grausamen Zeit verdienen ein friedliches Gedenken in Respekt und Würde

Wien (OTS) - Einen Appell an die gewaltbereite Linke, das "Totengedenken" der Burschenschafter am Jahrestag der Kapitulation des Nazi-Regimes am heutigen 8. Mai, nicht mit Gewalt und Randale zu stören, richtete heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. "Allen Toten und Opfern des grausamen 2. Weltkrieges auch am Heldentor zu gedenken kann und darf keiner Partei oder Gruppierung in der Gesellschaft verwehrt sein und auch nicht für ideologische Zwecke der Diffamierung, Kriminalisierung und linken Selbstinszenierung instrumentalisiert werden", so Kickl.

"Mit ihrer nachhaltigen Intoleranz und ihrer haltlosen Agitation gegen Andersdenkende produzieren die linken Proponenten einen klassischen Selbstfaller und wiederlegen ihren eigenen Anspruch durch ihr eigenes Handeln, so Kickl. Besonders befremdlich sei dabei die Rolle der IKG und SOS-Mitmensch, die Schulter an Schulter mit amtsbekannten Randaliern und Gewaltbereiten die vorderste Front der Intoleranz bilden würden.

"Die IKG und SOS-Mitmensch haben die volle Verantwortung dafür zu übernehmen, wenn bei den zu erwartenden gewalttätigen Demonstrationen Menschen zu Schaden kommen", betonte Kickl. "Es ist höchste Zeit, linken Randalierern verständlich zu machen, dass Gesetze auch für sie zu gelten haben, selbst dann, wenn sie sich als Autonome bezeichnen und unter dem Anspruch des Gutmenschentums auftreten. Brandstiftung, Bomben, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Nötigung und Pöbeleien sind keine legitimen demokratischen Mittel, sondern nichts anderes als Gewalt", warnte Kickl vor Ausschreitungen wie sie anlässlich des WKR-Balles vorgekommen sind und appellierte an die Organisatoren der Demonstrationen gegen das Gedenken, im Interesse eines würdevollen Gedenkens aller Opfer von Krieg, Faschismus und Vertreibung, ihre geplanten Aktivitäten abzusagen.

Es sei ein Akt der moralischen Inkonsequenz und ein Schlag ins Gesicht der demokratischen Kultur, wenn vom Staat geförderte Privatvereine zu radikalen Ausschreitungen gegen eine friedliche Gedenkveranstaltung aufrufen würden, mahnte Kickl zur Mäßigung. "Gedenken wir in Frieden und Würde allen Opfern des Nationalsozialismus und Krieges in Österreich sowie den Opfern der Vertreibung und Ermordung nach 1945, auf welche unserer Gesellschaft ebenso wenig vergessen darf. Gewalt ist hier fehl am Platz", so Kickl.

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