StS Kurz, Tanzprofi Gabalier und Integrationsbotschafterin Menezes besuchten das "Tanzende Klassenzimmer" in der AHS Kenyongasse in Wien

Kurz, Gabalier und Menezes nahmen am 7. Mai 2012 an der Präsentation des Integrationsprogramms "dance vision GEMEINAM MEHR BEWEGEN" in der AHS Kenyongasse in Wien teil.

Wien (OTS) - In Österreich leben rund 20 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund - das ist nahezu jeder und jede Fünfte. In Wien ist es bereits jeder Zweite. Das Thema der Integration ist für Österreich somit sehr bedeutend, und muss vor allem als Chance gesehen werden. Besonders in den Schulen und bei Projekten wie diesen, wird Integration als Chance in den Mittelpunkt gerückt. "Uns im Staatssekretariat geht es darum, Integration positiv zu besetzen und positve Beispiele in den Vordergrund zu stellen. Unser Fokus liegt darauf, zu tun, was notwendig und integrationsfördernd ist", sagte Staatssekretär Sebastian Kurz bei der Präsentation des Pilotprojektes "dance vision GEMEINSAM MEHR BEWEGEN" am Montag, 7. Mai in der AHS Kenyongasse.

"Dance vision GEMEINSAM MEHR BEWEGEN" ist ein Integrationsprogramm, das von eigens geschulten Trainern in Schulen durchgeführt wird. Das Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe von Gesellschaftstanz zur Förderung des interkulturellen Verständnisses beizutragen sowie Respekt, Vertrauen, Rücksichtnahme und Selbstbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Organisatoren der Initiative sind sich einig, dass gemeinsames Tanzen dazu, Ängste, Hemmungen und Vorurteile abzubauen.

Auf spielerische Weise wird den Schülerinnen und Schülern ein Stück österreichische Kultur beigebracht. "Sie lernen sich als Ladies und Gentlemen zu verhalten, sagte Tina Kern-Theissl, eine der Initiatoren des Projektes. Während eine Schulklasse tanzen lernt, werden die Mechanismen der Annäherung und Kommunikation eingesetzt. Mit Hilfe des Tanzens lernen die Schülerinnen und Schüler aufeinander einzugehen und während man noch auf seine Füße achtet, hat man schon einen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Man empfindet sein Gegenüber nicht mehr als fremd, sondern hat Spaß miteinander",sagte Kern-Theissl.

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