ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "95 Prozent aller genutzten Nachrichten-Minuten entfallen auf den ORF"

Wien (OTS) - Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats,
der heute, Dienstag, dem 8. Mai 2012, unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz das Gremium über aktuelle Projekte und Herausforderungen sowie die Erfolge des ORF in den vergangenen Monaten.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "95 Prozent aller genutzten Nachrichten-Minuten entfallen auf den ORF"

Besonders erfreulich seien aktuelle Daten, die die Relevanz von Nachrichten betreffen, informierte Wrabetz: "85 Prozent des österreichischen Fernseh-Nachrichten-Programmvolumens - das sind 2.325 Stunden Fernsehinfo-Sendungen pro Jahr - werden vom ORF produziert und haben auch Erfolg beim Publikum. Allein 'Bundesland heute' sehen pro Woche 3,261 Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Hochgerechnet auf alle Fernseh-Nachrichtensendungen des ORF heißt das: 95 Prozent aller genutzten Nachrichten-Minuten entfallen auf den ORF, bei den 12- bis 49-Jährigen sind es 91 Prozent. Ein weiterer Beweis öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus, auf den sich das Publikum tagtäglich verlassen kann."

Aktuelle Herausforderungen und Projekte: ORF/Facebook und Lautstärkenangleichung

Der Bundeskommunikationssenat hat sich der Meinung der KommAustria angeschlossen und die bloße Nutzung von Facebook durch den ORF als "verbotene Kooperation" qualifiziert, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. "Das heißt, der ORF wird von einer der bedeutendsten Kommunikationsplattformen abgeschnitten. Deswegen haben wir beim Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof Beschwerde eingelegt und aufschiebende Wirkung beantragt."

Ein anderes wichtiges Thema, das im Publikumsrat oft diskutiert wurde, war jenes zu Differenzen in der Lautstärke etwa zwischen Werbung und Programm. "Alle österreichischen Sender haben sich nun geeinigt, mit 1. September 2012 die Lautstärke sowohl im Programmablauf als auch zwischen den Sendern anzugleichen. An dieser EBU-Initiative war der ORF maßgeblich beteiligt", sagte Wrabetz.

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