Öffentliche Wirtschaft: Europa braucht Beschäftigung

VÖWG verweist am Europatag auf hohen Stellenwert von Investitionen

Wien (OTS) - Anlässlich des Europatages am 9. Mai stellt der Verband der Öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG) das kürzlich vorgestellte Beschäftigungspaket der Europäischen Kommission in den Mittelpunkt. Dazu VÖWG-Präsidentin Renate Brauner:
"In Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit in Europa auf Rekordhöhe klettert, sind Investitionen in Wachstum und Beschäftigung unverzichtbar für eine glaubwürdige europäische Politik. Besonders wichtig ist dabei auch der Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa." Heidrun Maier-de Kruijff, Geschäftsführerin des VÖWG greift überdies die Vorschläge zu "Green Jobs" heraus: "Die öffentliche Wirtschaft hat in Zusammenhang mit "Öko-Arbeitsplätzen" als Arbeitgeber und Investor größte Bedeutung. Unerlässlich ist, dass "grüne Arbeitsplätze" nicht nur nachhaltig, sondern vor allem sozial verantwortlich und fair gestaltet werden".

Die VÖWG-Standpunkte zum Beschäftigungspaket im Überblick:

- Der Verband begrüßt eine stärkere Dimension sozial- und beschäftigungspolitischer EU-Politik und die Stärkung des sozialen Dialogs durch größere Einbindung der Sozialpartner.

- Positiv bewertet wird der Vorschlag einer Jugendgarantie für Ausbildung und Beschäftigung nach österreichischem Vorbild.

- Zudem befürwortet der VÖWG die Förderung von Sozialunternehmen als wichtige Motoren für die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Unterstützung im Bereich öffentlicher Auftragsvergabe sowie Zugang zu Finanzierungen.

Der VÖWG vertritt die Interessen der öffentlichen Wirtschaft, insbesondere der Daseinsvorsorge und stellt die österreichische Sektion des europäischen Zentralverbands der Öffentlichen Wirtschaft (CEEP). Dieser ist Teil der drei anerkannten, sektorenübergreifenden europäischen Sozialpartner (EGB, BusinessEurope). Die öffentliche Wirtschaft ist dabei von zentraler Bedeutung für den europäischen Arbeitsmarkt. Immerhin finden im Bereich der Daseinsvorsorge rund 64 Mio. Menschen Arbeit. Das sind 30 Prozent der europäischen Arbeitsplätze. Zudem erwirtschaften Unternehmen der Daseinsvorsorge rund 26 Prozent des BIP (vgl.: CEEP-Projekt "Mapping of the Public Services", 2010).

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