Österreichs Seilbahnwirtschaft: Anhaltender Boom des Bergsommers

WKÖ-Fachverbandsobmann Hörl: "Sommer entwickelt sich für die Seilbahnen zur echten Erfolgsstory"

Wien (OTS/PWK303) - "Zwischen 2001 und 2011 haben sich im
Sommer Gästezahlen und Umsätze der Österreichischen Seilbahnwirtschaft verdoppelt. Der Sommer wird immer mehr zum wichtigen zweiten Standbein unserer Branche. 205 der insgesamt 255 heimischen Bergbahnunternehmen sind im Sommer in Betrieb", so Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Dienstag bei einer Pressekonferenz. "Rund 10 Prozent des Gesamtumsatzes wird mittlerweile im Sommer erwirtschaftet. Damit entwickelt sich der Sommer zu einer echten Erfolgsstory für unsere Branche".

2011 wurden 11,9 Millionen Gäste verzeichnet (gemessen an Ersteintritten, als solcher wird jeder Gast gewertet, der an einem Tag das erste Mal eine Bergbahn benützt). Das ist ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zu 2010. Mit plus 18 Prozent kräftig gestiegen ist auch der Branchen-Umsatz auf 112,5 Millionen Euro bei insgesamt 26.611 Betriebstagen (plus 2 Prozent). Über ein Jahrzehnt verglichen, ist die Dynamik bei Ersteintritten und Umsätzen noch beeindruckender:
Gab es 2001 rund 6,2 Millionen Ersteintritte, so waren es im vergangenen Jahr schon 11,9 Millionen - das ist ein Zuwachs um 92 Prozent. Die Umsätze legten seit 2001 sogar um 124 Prozent zu.

"Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen" mit Qualitätszertifikat deutlich erfolgreicher
Die 'Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen' sind ein Paradebeispiel dafür, dass Innovation und neue Angebotsideen von den Gästen honoriert werden. Unter dieser Marke bieten mittlerweile 41 ausgezeichnete Seilbahnregionen innovative Angebote auf Abenteuer-Bergen, Family-Bergen, Genuss-Bergen sowie Panorama- & Naturerlebnis-Bergen. Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen sind mit ihren qualitätsgeprüften Erlebnis-Angeboten noch einmal deutlich erfolgreicher als die heimische Seilbahnbranche insgesamt, ergab eine Analyse von 'con.os' Tourismus Consulting.

"Bei den Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen stieg die Anzahl der Sommer-Gäste seit 2001 jährlich um bis zu 13 Prozent", freut sich Fachverbandsgeschäftsführer Erik Wolf. 113.000 Sommer-Gäste verbuchte jedes Mitglied durchschnittlich im Sommer 2011. Der Branchenschnitt liegt bei der Hälfte, nämlich 58.000 Gästen. Die Umsätze haben sich auf durchschnittlich 1,2 Millionen Euro je Unternehmen mehr als verdoppelt. Zum Vergleich:
Nicht-zertifizierte Seilbahnunternehmen erreichten 548.000 Sommer-Umsatz. Wolf: "Diese 41 qualitätsgeprüften und zertifizierten Seilbahnunternehmen machen zwar nur 20 Prozent aller Betriebe der Branche aus, erwirtschaften jedoch 40 Prozent der Umsätze und verzeichnen 35 Prozent der Gäste. Damit zeigt sich, dass sich die Seilbahnen auch im Sommer zu einem wichtigen Motor für die gesamte Branche entwickeln. Die Initiative der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen ist wichtigster Impulsgeber auch für die Regionen".

Von Anfang an mit dabei waren die Gletscherbahnen Kaprun. Aktuell gibt es im Salzburger Land neun Bergbahnen mit 12 Themenbergen, die einen Fokus auf Familien-Angebote setzen. "Die Devise investieren statt zusperren hat sich bei den neun Salzburger Sommerbahnen in den vergangenen zehn Jahren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Es wurden Millionen in innovative Erlebnisangebote investiert, es konnten neue und internationale Gästeschichten gewonnen und von 2004 bis 2011 nahezu eine Verzehnfachung der Ersteintritte erreicht werden", erläuterte Maria Hofer, Marketingexpertin der Kitzsteinhorn-Gletscherbahnen Kaprun AG. (PM)

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