Bayr: 8. Mai ist Tag der Befreiung und Grundlage für freies und demokratisches Österreich

Keine FPÖ-Prominenz mehr beim "Totengedenken": Späte Einsicht oder nur reine Wahlkampftaktik der FPÖ?

Wien (OTS/SK) - Heute vor 67 Jahren endete mit der Kapitulation Nazi-Deutschlands der Zweite Weltkrieg. "Der 8. Mai 1945 hat uns von der Nazi-Barbarei befreit, die unermessliches Leid und Millionen Tote verursacht hat. Die Zerschlagung der NS-Diktatur ermöglichte die Gründung eines freien und demokratischen Österreichs. Daher ist der 8. Mai für alle Demokratinnen und Demokraten ein Tag der Freude, an dem wir die Befreiung vom nationalsozialistischen Verbrechensregime feiern und der NS-Opfer gedenken", sagte SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr heute, Dienstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dass die Rechten auch heuer wieder am Heldenplatz aufmarschieren und die angebliche Niederlage beweinen, "ist ein weiterer Beleg für die ewiggestrige Gesinnung der Teilnehmer am Totengedenken und ein Schlag ins Gesicht aller Demokratinnen und Demokraten", betonte Bayr. ****

Dieses Wehrmachts- und SS-Gedenken dürfe nicht einfach hingenommen werden. Umso wichtiger ist es daher, dass es auch heuer wieder zahlreiche Gegenveranstaltungen (http://www.jetztzeichensetzen.at/) zu diesem Stelldichein der Ewiggestrigen geben wird, bei denen klargestellt wird, dass der 8. Mai kein Tag der Trauer um angebliche "Wehrmachts-Helden" ist, sondern ein Tag, an dem wir jener Menschen gedenken, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, sagte Bayr.

Dass beim heurigen "Totengedenken" - veranstaltet vom Wiener Korporationsring, der schon rund um den WKR-Ball negativ von sich reden machte - dem Vernehmen nach kein prominenter FPÖ-Politiker mehr als Redner teilnehmen wird, wertet Bayr als "grundsätzlich positiv". "Allerdings bleibt abzuwarten, ob das einer späten Einsicht der FPÖ entspringt, oder nur wahlkampftaktischen Manövern der FPÖ geschuldet ist, die sich beim Totengedenken nicht vor aller Augen mit dem rechten Rand sehen lassen will". Letztes Jahr war FPÖ-Chef Strache als Redner beim Totengedenken vorgesehen und sagte - nach heftiger öffentlicher Kritik - erst im letzten Moment ab. (Schluss) mb/sv

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