Neues Volksblatt: "Beste Botschaft" von Markus EBERT

Ausgabe vom 8. Mai 2012

Linz (OTS) - Zuerst die Piraten, jetzt die Polit-Ambitionen von Frank Stronach: Jede noch so skurrile Erscheinung findet derzeit in vielen Medien mehr Beachtung in der politischen Berichterstattung als das, was die hiesige Opposition so an Beiträgen liefert. Selbst der Aktionismus von HC-Straches Kärntner FPK-Freunden, aus Protest gegen den "Spritpreiswahnsinn" die Tauernautobahn zu blockieren, hat keinen nachhaltigen medialen Niederschlag gefunden. Zum Glück für Blau, Grün und Orange geht heute der U-Ausschuss weiter, da gibt es endlich wieder ein Bühne für die Selbstdarsteller.
Gerade dieser Tage gibt es ein Paradebeispiel, warum man den Marktschreiern nur bedingt über den Weg trauen sollte. Die Öffnung des Arbeitsmarktes wurde insbesondere von der FPÖ zur Flutgefahr schlechthin stilisiert, doch der Massenansturm von Arbeitskräften aus den acht osteuropäischen EU-Staat blieb aus. Hauptsache, man hat ein wenig mit den Emotionen gespielt.
Doch wie es aussieht, ist das billige Wechseln von politischem Kleingeld auch nicht mehr so einfach. Die Regierung tut, wofür sie gewählt ist, und die Menschen scheinen zu registrieren, dass gearbeitet wird. Nach dem Balanceakt durch die Krise, dem Konsolidierungspaket und dem Stabilitätspakt stehen weitere Reformvorhaben an, herzeigbare Ergebnisse bleiben die beste Botschaft an die Menschen.

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