Karlheinz Töchterle: Nur optimale Rahmenbedingungen bringen Universitäten weiter nach vorne

Studienbeiträge als relevantes Finanzierungsinstrument - breite Spitze an exzellenten Universitäten als Ziel

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle verwies in der Sitzung des Besonderen Ausschusses zur Vorberatung des Volksbegehrens "Bildungsinitiative" auf die Bedeutung optimaler Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der österreichischen Universitäten. Auch seitens der anwesenden Experten wurde vehement auf die Wichtigkeit geregelter Voraussetzungen hingewiesen. "Mein Ziel für Österreich ist die breite Spitze an exzellenten Universitäten", erklärte Wissenschaftsminister Töchterle.

Zu oft werde rein die negative Seite hervorgekehrt, zu selten auf die Leistungsfähigkeit der heimischen Universitäten verwiesen, so Töchterle. Als Beispiel verweist er auf Österreichs Leistungen im 7. Forschungsrahmenprogramm und bei der Einwerbung von ERC Grants. "Österreichische Universitäten konnten knapp 130 Prozent an Rückflüssen aus dem Forschungsrahmenprogramm generieren und wir werden alles daran setzen, diesen Anteil weiter zu erhöhen", so Töchterle.

Auch zum gerne mit den Universitäten in Zusammenhang gebrachten Thema Geldknappheit nahm der Bundesminister Stellung. "Mit der Hochschulmilliarde für die Jahre 2013 bis 2015 und deren Verlängerung für das Jahr 2016 konnten neue Voraussetzungen geschaffen werden. Auch Studienbeiträge sind neben weiteren positiven Effekten ein wichtiges Finanzierungsinstrument. Maßvoll eingehoben, würde diese in den kommenden Jahren weitere 500 Millionen Euro für das Universitätensystem einbringen", erklärt der Wissenschaftsminister.

"Gemeinsam mit den strategischen Maßnahmen des Hochschulplans und der Schaffung optimaler Rahmenbedingungen könnte so viel Positives für die heimischen Universitäten in Gang gesetzt werden", so Töchterle.

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