Musiol: Wer bildet braucht Bildung!

Grüne fordern erneut länderübergreifende Standards und faire Bildungschancen

Wien (OTS) - "Entwicklungszeit im Kindergarten ist Bildungszeit.
Je jünger die Kinder sind, desto größer ist ihre Lernfähigkeit. Wir wissen alle, dass Bildungschancen bereits im Kindergarten festgelegt werden und, dass genau hier soziale Selektion verhindert werden kann", sagt Daniela Musiol, Familiensprecherin der Grünen, im heutigen parlamentarischen Ausschuss zur Vorberatung des Bildungsvolksbegehrens. Beraten werden dabei u.a. die Forderungen nach der Tertiärisierung der Ausbildung aller PädagogInnen, also auch der ElementarpädagogInnen. Die Grünen werden im Ausschuss erneut auf ihre Forderungen eingehen und luden bereits im Vorfeld zu einer Fotoaktion vor dem Parlament ein.

Die Grünen haben sich in der Vergangenheit nicht nur im Rahmen des Bildungsvolksbegehrens für eine Reform der Frühpädagogik eingesetzt. Die flächendeckende Bereitstellung ganztägiger Kindergartenplätze, der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, die Aufwertung der ElementarpädagogInnen hinsichtlich Ausbildung und Bezahlung, die Einrichtung von Qualitätsstandards und ein Bundesrahmengesetz für die Elementarpädagogik sind schon lange Grüne Forderungen. "Unsere PädagogInnen haben ein Recht auf die bestmögliche Bildung. Wer bildet braucht Bildung", sagt Musiol.

"Qualität in der Elementarpädagogik benötigt dringend qualifizierte MitarbeiterInnen und hohe einheitliche Standards für die Einrichtungen. Vor allem aber benötigt es endlich den Willen der Regierung die langjährigen Forderungen der PädagogInnen umzusetzen", fordert Musiol und ergänzt: "Im Ausschuss sprechen alle von gemeinsamen Zielen, am Ende des Tages werden wir sehen, wie viel es uns allen wert ist, konkrete Reformen umzusetzen."

Auf Nachfrage stellen wir gerne Bilder von der Fotoaktion vor dem Parlament zur Verfügung.

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