GdG-Meidlinger: "Beim Stabilitätspakt zählt alles - nur die ArbeitnehmerInnen nicht"

Politik vergibt eine wichtige Chance auf einheitliche Gestaltung der Lohnerhöhungen

Wien (OTS/ÖGB) - "Der Stabilitätspakt bringt für die MitarbeiterInnen im kommunalen Bereich eine große Enttäuschung. Die Politik lässt die Chance auf die einheitliche Gestaltung der Lohnerhöhungen in allen Bundesländern ungenutzt verstreichen", kritisierte heute, Montag, der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger.++++

"Beim Stabilitätspakt wird auf jedes nur erdenkliche Detail Rücksicht genommen - nur die Interessen der ArbeitnehmerInnen sind der Politik offenbar nicht wichtig", sagte Meidlinger. Wenn die Landesspitzen einzelner Bundesländer versuchen, den MitbeiterInnen im kommunalen Bereich den Ausgleich der Inflation und faire Lohnzuwächse per Gesetzesbeschluss vorzuenthalten, muss die Bundespolitik für klare Verhältnisse sorgen. "Lohnabschlüsse müssen in Zukunft wieder Länderübergreifend umgesetzt werden. Der Stabilitätspakt wäre eine große Chance dazu gewesen, die entsprechenden Beschlüsse festzuschreiben. Dass sie jetzt ungenützt vorüberzieht, ist bedauerlich", schloss Meidlinger.

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