Blockade der A10 als Zeichen gegen Spritpreiswahnsinn

FPK-Scheuch: Bundesregierung aus ihrer Lethargie reißen

Klagenfurt (OTS) - "Die Blockade der A10 ist ein Zeichen Kärntens gegen den Spritpreiswahnsinn und die Untätigkeit der Bundesregierung. Ich hoffe, wir reißen mit dieser erfolgreichen Aktion die Damen und Herren Bundesminister aus ihrer Lethargie. Eigentlich ist es ja beschämend genug, dass die Bevölkerung erst auf die Straße gegen muss, um rote und schwarze Politiker an ihre Aufgabe zu erinnern, Politik für die Österreicherinnen und Österreicher zu machen. Die Frage muss erlaubt sein, ob es nicht gescheiter gewesen wäre, einen Teil der hunderten Millionen für Griechenland in eine Stützung des heimischen Treibstoffpreises zu stecken. Ich hoffe jedenfalls, dass die heutige Blockade Bewegung in die Diskussion rund um Maßnahmen gegen die gestiegenen Spritpreise bringt. Schließlich stöhnen hunderttausende Pendler in ganz Österreich unter dieser Belastung", erklärt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch.

An der heutigen Blockade der A10 im Bereich Paternion/Feistritz nahmen an die 200 Fahrzeuge und über 300 Personen teil. Die mit Fahnen und Transparenten ausgestatteten Teilnehmer der Protestaktion fuhren gegen 11 Uhr mit LKW, Traktoren und PKW von der Autobahnauffahrt Paternion/Feistritz mehrere Kilometer über die A10 bis zu einem Betriebsumkehrplatz, wendeten dort und kehrten auf der Gegenfahrbahn zum Ausgangpunkt Autobahnauffahrt/Abfahrt Paternion/Feistritz zurück. Es müsse auch rechtschaffenen Bürgern erlaubt sein, auf die Straße zu gehen, um ihren Anliegen Gehör zu verschaffen, nicht nur linken Organisationen, stellt FPK-Obmann zur Diskussion über die Blockade fest: "Dass pöbelnde linke Gruppierungen demonstrieren, Straßen blockieren und dabei alles mögliche beschädigen, wird schon als normal angesehen. Aber wehe, andere Personengruppen nutzen friedlich ihr Demonstrationsrecht. Diese Diskussion ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten."

Für FPK-Obmann Scheuch ist die Blockade der A10 jedenfalls ein gelungenes Signal gewesen. "Die Folgen der Wirtschaftskrise und der gestiegene Treibstoffpreis sind immense Belastungen für die Menschen. Denn die Preissteigerungen belasten ja auch die Frächter und über diesen Umweg wieder die Endverbraucher, also die Steuerzahler. Die Bundesregierung muss das endlich verstehen und auch danach handeln. Eine Absenkung der Mineralölsteuer, die Wiedereinführung der Treibstoffrückvergütung für Landwirte und eine Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes wären zum Beispiel wirksame erste Schritte. Sollte die rot-schwarze Bundesregierung aber auch nach unserer heutigen Aktion nichts unternehmen, werden wir weitere Schritte erwägen - bis sich endlich etwas zum Positiven bewegt", erklärt Scheuch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0003