Mit Erdgas aufs Spritpreis-Podest

Bei den Treibstoff-Preisen fährt Rallyepilot Manfred Stohl der Konkurrenz um die Ohren: Für das laufende Rennwochenende rechnet er mit nur 150 Euro Spritkosten.

Wien/Steiermark (OTS) - Der österreichische Rallyepilot und Spritpreissieger Manfred Stohl startet beim vierten Lauf der Rallye-Staatsmeisterschaft im Pinggau mit dem Kraftstoff Erdgas durch. Neben seinem außerordentlichen Fahrkönnen und einem höchst professionell arbeitenden Team kann sich Stohl auf einen technisch perfekt ausgerüsteten Erdgasboliden verlassen. Der 280 PS starke Erdgas-Mitsubishi erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h und beschleunigt in 4,8 Sekunden von Null auf 100. Mit Erdgas benutzt Stohl den günstigsten Treibstoff im Teilnehmerfeld. Er rechnet an einem Rennwochenende mit Spritkosten von rund 150 Euro - das ist in etwa ein Zehntel von dem, was andere Fahrer für ihr spezielles Rennbenzin ausgeben.

Erdgasfahrer halbieren ihre Treibstoffkosten

Auf den heimischen Straßen ersparen sich rund 7.000 Erdgasfahrer die Hälfte der Spritkosten im Vergleich zu Autofahrern mit herkömmlichem Treibstoff. Ein Kilogramm Erdgas kostet an den mehr als 170 CNG-Tankstellen Österreichs durchschnittlich einen Euro. Das bedeutet eine deutliche Ersparnis an der Zapfsäule gegenüber Diesel oder Benzin. Hinzu kommt: Ein Kilogramm Erdgas hat einen Brennwert wie 1,3 Liter Diesel oder 1,5 Liter Benzin. Das heißt, mit weniger Treibstoff kommt man weiter. Deutlich wird das beim 10 Euro Vergleich: Der 150 PS starke VW Passat TSI EcoFuel Trendline schafft bei einem Verbrauch von 4,3 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometer eine Strecke von 222 Kilometern. Das Diesel-Modell kommt hingegen nicht über 145 Kilometer hinaus.

Nicht nur günstig, sondern auch sauber

Bei Erdgasautos fällt im Gegenteil zu benzinbetriebenen Fahrzeugen die sogenannte Kaltstartanreicherung weg, die durch die Verbrennung besonders viele Schadstoffe im Abgas verursacht. Stohls Mitsubishi EVO IX verbraucht 35 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer, ein Rallyeauto mit Benzin hingegen circa 70 Liter.

Erdgasfahrzeuge bringen Vorteile für die Umwelt, weil sie praktisch keinen Feinstaub und keine Partikelemissionen verursachen.

Die vielen Vorteile im Überblick:

  • Bis zu 20 Prozent weniger Kohlendioxid CO2.
  • Bis zu 60 Prozent weniger nichtmethane Kohlenwasserstoffe NMHC.
  • Bis zu 90 Prozent weniger Stickstoffoxide (NOX), die zur Ozonbildung beitragen.
  • Ergebnis für die Umwelt: bis zu 10 Prozent weniger Treibhausgaspotenzial und bis zu 80 Prozent geringeres Ozonbildungspotenzial. Durch den Einsatz von Biogas kann das Treibhausgaspotenzial um bis zu 100 Prozent gesenkt werden.
  • Rallye-Ass Manfred Stohl bringt es auf den Punkt: "Erdgasfahrern bleibt mehr Geld im Börserl, und darüber hinaus tun sie der Umwelt Gutes."

Der Treibstoff Erdgas bewährt sich sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke. Mag. Michael Mock, Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas": "Das zeigt: Erdgasautos sind sauber, günstig und sportlich."

Über Erdgas:

Erdgas nimmt in der umweltbewussten Energieversorgung eine Schlüsselrolle ein: Die Energie der Zukunft lässt sich effizient und komfortabel fürs Heizen, die Warmwasserbereitung, Kälte- und Stromerzeugung und als Kraftstoff für Automobile einsetzen. Erdgas verbrennt ohne Feinstaub und Partikel und ist damit der emissionsärmste fossile Energieträger. Er eignet sich hervorragend als Ersatz für Energieträger wie Holz, Holzabfälle, Erdöl oder Kohle, die höhere Umweltbelastungen verursachen.

Über die Initiative "Nichts leichter als Erdgas":

"Nichts leichter als Erdgas" ist eine Initiative des Fachverbands der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen, welche die Vorteile des wertvollen Naturprodukts Erdgas noch bekannter machen will. Erdgas steckt voller umweltfreundlicher Energie, die eine wichtige Rolle beim Übergang zu einer nachhaltigen Energiewende spielt. Das saubere und günstige Erdgas wird bereits von vielen Österreicherinnen und Österreichern zum Autofahren und zum Heizen verwendet. Der Rohstoff wird in Industrie und Gewerbe als zuverlässige und krisensichere Energiequelle geschätzt.

Über den Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen:

Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW) ist die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Gas- und Wärmewirtschaft. Als diese nimmt der FGW bei den Themen Globalisierung, Marktliberalisierung und Versorgung eine wichtige Stellung ein. Darüber hinaus kommt den im FGW vertretenen Branchen in Umweltschutz- und Klimafragen besondere Bedeutung zu. Mit der Bereitstellung der umweltfreundlichen Energieformen Erdgas, Biogas, Fernwärme und Fernkälte sind die FGW-Mitgliedsunternehmen dazu prädestiniert, eine Schlüsselposition bei der Bewältigung anstehender Probleme auf diesem Gebiet einzunehmen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Mock
Sprecher der Initiative "Nichts leichter als Erdgas"
Mail: mock@gaswaerme.at
Tel.: +43/1/513 15 88/13
Web: www.erdgas.at

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