Industrie: Jugend für die Ausbildungswege der Zukunft begeistern

IV-GS Neumayer: Initiative "You can make IT" der Informatik-Universitäten sehr zu begrüßen - Weitere Forcierung der MINT-Fächer nötig

Wien (OTS/PdI) - "Schon heute spüren die heimischen Industrieunternehmen den Mangel an Fachkräften deutlich. Diesen klaren Wettbewerbsnachteil müssen wir im Interesse des heimischen Wohlstandes mit allen Kräften bekämpfen", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, anlässlich der heutigen Präsentation der Initiative "You can make IT" der österreichischen Informatik-Universitäten. Österreichs Wettbewerbsfähigkeit und damit Wachstum und Jobs seien schon in der Vergangenheit eng mit Forschung und technischen Innovationen verknüpft gewesen. Künftig werde die Bedeutung der MINT-Fächer -Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - noch weiter zunehmen, so Neumayer. "Bereits heute haben acht von zehn Industrieunternehmen in Österreich Probleme, qualifiziertes Personal in Zukunftsfeldern wie Technik oder Produktion zu finden - Tendenz weiter steigend!", betonte der IV-Generalsekretär. Es gelte daher heute mehr denn je, die Jugend für die Ausbildungswege der Zukunft zu begeistern.

Als besonders wichtig erachte die IV dabei die Bündelung der Kräfte, die sich für diese Zielsetzung einsetzen. "Nur wenn es gelingt, möglichst viele Jugendliche mit unserer gemeinsamen Botschaft zu erreichen, kann mittelfristig eine Trendänderung bei der Berufswahl erreicht werden. In diesem Sinne begrüßen wir den gemeinsamen und übergreifenden Ansatz der Informatik-Universitäten ausdrücklich." Auch die "Industriefamilie" habe mit der Gründung der "Wissensfabrik - Unternehmen für Österreich" einen wichtigen Schritt gesetzt, um die einzelnen Bildungsaktivitäten der Unternehmen zu bündeln und unter ein gemeinsames Dach zu stellen, so Neumayer. "Egal, ob im akademischen oder wirtschaftlichen Bereich - wir werden künftig unsere Aktivitäten stärker abstimmen und zu größeren Initiativen zusammenfassen müssen, um sie für die Jugend sichtbarer zu machen. Nur so haben wir eine Chance, stärker für MINT zu begeistern und die Lücke an Technikerinnen und Technikern zumindest ein wenig zu schließen", schloss der IV-Generalsekretär.

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