FPÖ-Mölzer: Griechenland endlich aus der Währungsunion entlassen

Parlamentswahl am 6. Mai wird politisches Chaos in Athen nur verschlimmern - Von bisherigen Rettungspaketen haben vor allem Banken profitiert, während die Bevölkerung verarmt

Wien (OTS) - Griechenland müsse aus der Eurozone entlassen werden, forderte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, anlässlich der griechischen Parlamentswahl am 6. Mai. "Die Parlamentswahl wird aller Voraussicht nach zu einer Zersplitterung der Parteienlandschaft führen, und denkbar ist auch, dass jene Parteien eine Mehrheit bekommen werden, die die Sparpolitik ablehnen. In diesem Fall wären Verhandlungen mit der EU über weitere Hilfen ein sinnloses Unterfangen", erklärte Mölzer.

Aber selbst wenn die konservative Nea Dimokratia und die sozialistische Pasok eine Mehrheit bekommen sollten, würde Griechenland, so der freiheitliche EU-Mandatar, wohl unregierbar bleiben. "Die Koalition dieser beiden Parteien hat in den vergangenen Monaten mehr schlecht als recht funktioniert, und daran wird sich auch in der nächsten Legislaturperiode nichts ändern. Damit zeigt sich, dass die Euro-Mitgliedschaft Griechenland geradewegs ins politische Chaos führt", betonte Mölzer.

Weiters kritisierte der freiheitliche Europaabgeordnete, dass die griechische Bevölkerung von den bisherigen Rettungspaketen überhaupt nicht profitiert habe. "Bis jetzt sind rund 145 Milliarden Euro nach Athen geflossen, damit hätte die Verschuldung von 350 Milliarden Euro um mehr als ein Drittel reduziert werden. Tatsächlich aber haben von dieser unglaublichen Summe vor allem deutsche und französische Banken profitiert, während die Griechen immer mehr verarmen", schloss Mölzer.

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