Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus - Königsberger-Ludwig: Herausragende Gedenktagprojekte

Schülerinnen und Schüler erinnern an Opfer der NS-Euthanasie

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig, würdigt die diesjährigen Jugendprojekte anlässlich des Gedenktages gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Schwerpunkt der diesjährigen Projekte war den Opfern der NS-Euthanasie gewidmet. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des SMZ-Ost beziehungsweise der HTL-Steyr, sowie Lehrlinge aus unterschiedlichen Lehrwerkstätten von Jugend am Werk. Präsentiert wurde auch ein Projekt der Hauptschule Hartkirchen. "Die Jugendlichen haben sich sehr ernsthaft mit dem systematischen Morden an Menschen mit Behinderung und an Menschen mit psychischen Erkrankungen auseinandergesetzt und Lehren für das Hier und Heute gezogen", so Königsberger-Ludwig am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Die persönliche Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus gibt diesen Gesichter und Namen und holt sie somit aus der Anonymität der Unzahl von Opfern", betont die SP-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung. ****

Als "beeindruckend, berührend und engagiert" schildert Königsberger-Ludwig die Arbeiten der jungen Menschen, die sich in sehr unterschiedlicher Art und Weise mit dem "Nie Vergessen" auseinandergesetzt haben. "Die Überlebenden und Zeitzeugen der KZs, der NS-Euthanasie-Zentren, der Kinderfachabteilungen 'Am Spiegelgrund' werden immer weniger. Umso wichtiger ist es, dass sich junge Menschen mit der Geschichte ihres Landes auseinandersetzen und auf Basis eines umfassenden Wissens, Widerstand gegen Hetzer, Alltagsrassisten und Blender leisten", so Königsberger-Ludwig.

Bei den diesjährigen Arbeiten ging es auch um die grundsätzliche Auseinandersetzung mit den Anliegen von Menschen mit Behinderung. "Neben der historischen muss es auch eine gesellschaftspolitische Auseinandersetzung geben, die zum Ziel die Wahrung der Menschenrechte, Menschenwürde, Wertschätzung und den Respekt allen Menschen gegenüber - unabhängig von Rasse, Religion, Hautfarbe und politischer Einstellung hat", betont Königsberger-Ludwig, die sich vor allem bei den Schülerinnen und Schülern, Lehrlingen, Pädagogen und Ausbildnern für die hervorragenden Arbeiten bedankt. (Schluss) rm

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