BK Faymann am 1. Mai: "Wer sich für Demokratie und Freiheit stark machen will, muss für soziale Gerechtigkeit kämpfen"

Höchste Beschäftigung und geringste Arbeitslosigkeit in Europa - Arbeitnehmer im Mittelpunkt - Absage an FPÖ: "Die Straches brauchen wir in keiner Regierung"

Wien (OTS/SK) - Die Sozialdemokratie hat heute, Dienstag, bei
ihrer traditionellen Maikundgebung am Wiener Rathausplatz ein ebenso eindrucksvolles wie machtvolles Zeichen der Geschlossenheit und Stärke gesetzt. Vor weit mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern betonte SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann, dass Europa Demokratie und friedliches Zusammenleben als Pfeiler hat. "Und wer sich gegen extreme Kräfte einsetzt, und sich für Demokratie und Freiheit stark machen will, muss - so wie die SPÖ - für soziale Gerechtigkeit kämpfen", sagte Faymann. Der Bundeskanzler unterstrich, dass die SPÖ in Zeiten der Krise dafür gesorgt hat, dass es nicht zu Kürzungsprogrammen kam, sondern zu Investitionen. Dank dieser Investitionen habe Österreich die höchste Beschäftigung, die geringste Arbeitslosigkeit in Europa und die zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit, so der Bundeskanzler. Die SPÖ habe die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelpunkt ihrer Politik, bekräftigte Faymann. ****

Die SPÖ werde erst zufrieden sein, wenn die Menschen eine Arbeit haben, von der sie auch leben können. "Und die SPÖ wird solange eine unzufriedene Bewegung sein, solange es nicht gerecht zugeht, und solange nicht jedes Kind die gleichen Chancen in der Bildungspolitik hat", sagte Bundeskanzler Faymann. "Auch in Österreich fehlt die gemeinsame Schule noch, die wir haben wollen. Denn für uns ist jedes Kind gleich viel wert. Und für uns bedeutet Elite, dass jeder die Chance haben soll, zu den Besten zu gehören - und nicht nur ein paar Wenige, weil sie reicher auf die Welt gekommen sind", betonte Faymann.

Die SPÖ-geführte Regierung habe in Zeiten der Krise erfolgreich gegengehalten und für höchste Beschäftigung gesorgt. Ganz anders dagegen die schwarz-blaue Regierung, unter der es die höchste Arbeitslosigkeit zu beklagen gab. "Das ist der Unterschied zwischen Schwarz-Blau und uns. Das ist der Unterschied, auf den es ankommt, und das ist der Unterschied, für den der 1. Mai steht", sagte Faymann unter großem Applaus. Würde es die Sozialdemokratie nicht geben, würde "Reich und Arm so stark auseinandergehen, dass dazwischen die Mittelschichten gar keinen Platz mehr haben, und die Armen immer mehr werden", so Faymann.

Eine klare Absage erteilte der Bundeskanzler der FPÖ: "Es gibt diejenigen, die den Hass predigen. Und diese Straches brauchen wir in keiner Regierung - weder in der Stadt Wien, noch in Österreich, in unserer Heimat", bekräftigte Faymann. Heimat ist für die SPÖ dort, "wo jeder Mensch die gleichen Chancen hat, und Heimat ist dort, wo der Mensch im Mittelpunkt steht. Gemeinsam sind wir unschlagbar, hoch der 1. Mai!", betonte Faymann. (Schluss) mb/ah

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