Industrie zu Arbeitsmarktdaten: Funktionierende Wirtschaft sorgt für weiteres Beschäftigungswachstum

IV-GS Neumayer: Ausbildungswille der Industrie ungebrochen - Gute Lage am Arbeitsmarkt nicht durch falsche Maßnahmen unterminieren

Wien (OTS/PdI) - Angesicht der aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigte sich der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer erfreut, dass "die funktionierende heimische Wirtschaft mit 3.340.000 unselbständig Beschäftigten wie in den vergangenen Monaten dieses Jahres auch im April als heimischer Jobmotor für ein Beschäftigungswachstum (1,5 Prozent) gegenüber dem April des Vorjahres gesorgt hat." Besonders am heutigen Tag sei zudem zu begrüßen, dass sich die vor allem von ÖGB- und AK-Seite verbreiteten Ängste vor einer Öffnung des Arbeitsmarktes als unbegründet erwiesen hätten, so Neumayer: "Die Zuwanderung von rund 25.000 EU-Bürgern war nicht nur leicht verkraftbar sondern ist auch wesentlich für die Bekämpfung des nach wie vor bestehenden Fachkräftemangels in vielen Berufen. Insofern ist es völlig unverständlich, warum man weiterhin den Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren geschlossen hält." Der Generalsekretär plädierte daher einmal mehr dafür, den Fachkräftemangel aktiv anzugehen und über die Rot-Weiß-Rot-Card auch gezielt Fachkräfte im Ausland zu werben.

Zusätzlich müssten aber natürlich vor allem Bildung und Ausbildung in Österreich verstärkt werden. Die aktuellen Daten zeigten einmal mehr den ungebrochenen Ausbildungswillen der Industrie, wie Neumayer betonte: "Um beachtliche 8,2 Prozent mehr Lehrlinge wurden gegenüber dem April des Vorjahres ausgebildet, das ist ein klares Bekenntnis der Unternehmen für den Arbeitsstandort Österreich." Hervorzuheben sei ferner das Beschäftigtenplus bei den Älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern um 40.000 (+5,8 Prozent). "Mit einer vierprozentigen Arbeitslosenquote nach Eurostat liegt Österreich weiter auf Patz eins vor den Niederlanden in Europa. Gerade uns in Österreich sollte klar sein, dass wir diese Spitzenposition jetzt nicht mit falschen Maßnahmen unterminieren dürfen", so Neumayer.

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