FP-Jung zu Lueger-Ring: Wenn schon, dann auch die Linken durchforsten

Anmerkungen zu GR Lobos einseitigem Geschichtsbild

Wien (OTS/fpd) - "Er kann's nicht lassen. Nachdem er schon im Gemeinderat jämmerlich abgeblitzt ist, reibt er sich noch immer an der Lueger-Geschichte. Sein Pech ist nur, dass ihm Stadtrat Mailath-Pokorny schon ausgerichtet hat, dass jetzt mit den Umbenennungen Schluss ist", kritisiert der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung den ungebremsten Mitteilungsfluss des "Sub"Kultursprechers der Grünen.

Die SPÖ-Wien hat allerdings auch allen Grund Schluss zu machen, mit dem krampfhaften Suchen nach Flecken auf der Weste historischer Personen. Zu viele "rote Namen" kommen zum Vorschein.

Daher einige Vorschläge zur Umbenennung:
Karl Marx-Hof (Marx über Ferdinand Lassalle: "Lassalles Kopfbildung und Haarwuchs beweise, dass er von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten angeschlossen, ...wenn nicht seine Mutter oder Großmutter ...sich mit einem Nigger kreuzten..."). Lassallestraße (Lassalle über einen Literaturhistoriker: "Oh sie Jude, Jude! Sollten sie vielleicht von Bankiers bestochen sein, um ...unser Publikum unmerklich zu judaisieren?")

Diese und viele andere unappetitliche Zitate einer überwundenen Epoche kann die Historikerkommission des Herrn Stadtrates im Buch des Universitätsprofessors Edmund Silberer (Princeton, Hebr.Uni Jerusalem) "Sozialisten zur Judenfrage" nachlesen. Da wären dann noch einige Umbenennungen fällig, so Jung.

"Und Lobo, der das Lueger-Denkmal wegen dessen zeitgeistigem Antisemitismus schräg stellen möchte, muss sich fragen lassen, ob er vor hat, nun auch die Bilder des bekennenden Antisemiten Renoir im Belvedere verkehrt aufzuhängen", schließt Jung. (Schluss) hn

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