Karlheinz Töchterle: Wertvolle Arbeitsplätze in Wissenschaft und Forschung

Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen sind wichtige Arbeitgeber - attraktive Lehrlingsausbildung im BMWF

Wien (OTS) - "Wissenschaft und Forschung bieten wertvolle Arbeitsplätze. Die Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen sind als Arbeitgeber um attraktive Rahmenbedingungen bemüht", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Ein Beitrag sei etwa der 2009 an den Universitäten in Kraft getretene Universitäts-Kollektivvertrag - der erste in Europa.

Der Minister verweist auch auf die Arbeitsmarktdaten, "die jedes Monat zeigen, dass gerade gut ausgebildete Menschen am Arbeitsmarkt bessere Chancen haben". Es gilt der Grundsatz: Je höher die Ausbildung, desto geringer das Risiko der Arbeitslosigkeit. Während Personen mit maximal Pflichtschulabschluss eine Arbeitslosenquote von 19,3 Prozent aufweisen, sinkt das Arbeitslosenrisiko bei Personen mit Lehrabschluss auf 6,3 Prozent. Das Risiko für Universitäts- und Fachhochschulabsolvent/innen, arbeitslos zu werden, liegt bei 2,4 Prozent (Arbeitsmarktdaten März 2012). Auch eine im Vorjahr präsentierte Studie des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung Kassel zur Arbeitssituation von Universitäts- und Fachhochschulabsolvent/innen in Österreich hatte sehr gute Beschäftigungsbedingungen und eine hohe Berufszufriedenheit gezeigt.

Im Wissenschafts- und Forschungsministerium (BMWF) wird ebenfalls ein Beitrag zur Ausbildung junger Menschen geleistet: Derzeit werden in der Zentralleitung des BMWF 23 Lehrlinge ausgebildet, an den Ämtern der Universitäten 299. Im vergangenen Herbst wurde die Lehrlingsausbildung ausgeweitet, seither bilden auch die nachgeordneten Dienststellen des BMWF Lehrlinge aus. "Damit konnten wir 16 neue Ausbildungsplätze schaffen", so Töchterle.

Weiters verweist der Minister auf die verbesserten Rahmenbedingungen für Akademiker aus Drittstaaten am Arbeitsmarkt. Das gemeinsam mit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz erarbeitete 5 Punkte-Programm zur verbesserten Berufsanerkennung von Akademikern aus Drittstaaten umfasst u.a. die Halbierung der Wartezeit für die Bearbeitung der Anträge. Hatten Universitäten bisher ab Einreichen der Unterlagen sechs Monate Zeit für die Überprüfung und Entscheidung, ob der Abschluss nostrifiziert wird bzw. welche Ergänzungen zu leisten sind, sind es künftig nur mehr drei Monate. Das 5-Punkte-Programm beinhaltet auch eine zentrale Anlaufstelle und einen Infopoint für die Nostrifizierung, die Möglichkeit der zentralen Einreichung bei der bestehenden Infostelle NARIC (National Academic Recognition Information Centre), eine zentrale Geschäftsstelle als Kompetenzzentrum im Bereich Medizin, eine kostenlose Bewerbungshilfe ohne Bürokratie sowie das Recht auf Bewertung von Abschlüssen im nicht-reglementierten Bereich.

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